ÖAMTC: Karambolage auf A8 - Ursache dürfte zu geringe Sicherheitsabstände gewesen sein

Sperre vermutlich noch bis Mittag

Wien (OTS) - Die Sperre des Tunnels Noitzmühle auf der Innkreis Autobahn (A8) wird nach Angaben der ÖAMTC-Informationszentrale noch länger andauern. Auslöser des Unfalles war ein Schwerfahrzeug, das gegen die Tunnelwand gekracht war. Die Folgeunfälle wären nach Ansicht des ÖAMTC-Verkehrsexperten Willy Matzke vermeidbar gewesen, hätten die nachfolgenden Lenker entsprechende Sicherheitsabstände eingehalten. "In Tunnels sollte man immer einen größeren Abstand zum Vordermann halten", erklärt Matzke. "Für Lkw bedeutet das mindestens 100 Meter, also die Länge von vier Lkw-Zügen." Endgültigen Aufschluss über den Unfallhergang wird schließlich die Auswertung der Verkehrsaufzeichnungen bringen.

Insgesamt waren nach Club-Angaben vier Lkw und sechs Pkw in den Serienunfall in der rund 1.600 Meter langen Nordröhre verwickelt. Dabei erlitten fünf Personen leichte Verletzungen. Die Röhre Richtung West Autobahn (A1) war aus Sicherheitsgründen gesperrt, damit sich die Lenker der Unfall-Autos gefahrlos über die Verbindungsstollen in Sicherheit bringen konnten. Die Ladungen von mindestens zwei beschädigten Lkw müssen umgeladen werden, in der ÖAMTC-Informationszentrale rechnet man daher mit einer Sperre bis in die Mittagsstunden.

Der Tunnel Noitzmühle gilt als absolut sicher. "Bei dem Unfall heute Früh hat sich auch gezeigt, dass die Sicherheitssysteme einwandfrei funktionieren", fasst ÖAMTC-Experte Matzke, der beim ÖAMTC auch für die Durchführung der Tunnel-Tests verantwortlich ist, zusammen.

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