BZÖ-Gallo: SPÖ und ÖVP brüskieren designierten Stadttheater-Intendanten Ernst Köpplinger

Auch Umbenennung des Stadttheaters Klagenfurt in "Kärntner Landestheater Klagenfurt" wurde abgelehnt

Klagenfurt (OTS) - "Welch mangelnde Wertschätzung sowohl SPÖ als auch ÖVP dem designierten Stadttheater Intendanten Ernst Köpplinger entgegen bringen, ist in der gestrigen Sitzung des Kulturausschusses im Kärntner Landtag bestens zum Ausdruck gekommen", erklärt der freiheitliche/BZÖ-Vorsitzende des Kulturausschusses, LAbg. DI Johann A. Gallo. SPÖ und ÖVP hätten sowohl den Antrag, mit dem neuen Intendanten ein erstes Kontaktgespräch im Kulturausschuss zu führen, brüsk abgelehnt als auch die Umbenennung des Stadttheaters Klagenfurt in "Kärntner Landestheater Klagenfurt" niedergestimmt, obwohl bekannt ist, dass sich Köpplinger eine Umbenennung positiv bewerte.

"Was SPÖ und ÖVP in dieser Frage betreiben, ist beschämend, Kärnten feindlich und lediglich Opposition um der Opposition Willen. Ohne Weitblick und ohne fundierte inhaltliche Argumente ist der Vorschlag auf Umbenennung vom Tisch gewischt worden. Dabei sprechen alle Fakten dafür", so Gallo.
Denn das rückwärts gerichtete Beharren auf der Bezeichnung "Stadttheater" sei im Bundesländervergleich mittlerweile ein Anachronismus und gewiss auch kein Akt besonderer Wertschätzung, die dieses Theater als kultureller Mittelpunkt Kärntens leistet. Zudem habe das Land Kärnten finanziell betrachtet den Löwenanteil zu bezahlen (alleine 60 % der jährlichen Abgangsdeckung), ohne dass diese Wertigkeit nach Außen sichtbar werde, argumentiert der Abgeordnete.

"Eine Umbenennung in Kärntner Landestheater Klagenfurt würde eine signifikante Aufwertung des Hauses bedeuten, ohne dass dem Land Kärnten nennenswerte Kosten entstehen", führt Gallo aus. Da sich in der Vergangenheit außerdem Vertreter von praktisch allen politischen Lagern für ein "Theater für alle Kärntnerinnen und Kärntner" ausgesprochen haben, wäre der bevorstehende Intendantenwechsel die beste Gelegenheit der neuen Intendanz durch die vorgeschlagene Umbenennung ein prestigeträchtiges "Einstandsgeschenk" zu machen. "Die jetzt praktizierte Diskussionsverweigerung von SPÖ und ÖVP in dieser Frage bedeutet übelste Gesprächskultur. Sie treten die Interessen des Landes mit Füßen. Ich hoffe, dass es in diesen beiden Parteien doch noch zu einem Umdenken kommt und werde nicht locker lassen", schloss Gallo. (Schluss)

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