• 02.03.2007, 09:02:00
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BZÖ-Gallo: SPÖ und ÖVP brüskieren designierten Stadttheater-Intendanten Ernst Köpplinger

Auch Umbenennung des Stadttheaters Klagenfurt in "Kärntner Landestheater Klagenfurt" wurde abgelehnt

Klagenfurt (OTS) - "Welch mangelnde Wertschätzung sowohl SPÖ als
auch ÖVP dem designierten Stadttheater Intendanten Ernst Köpplinger
entgegen bringen, ist in der gestrigen Sitzung des Kulturausschusses
im Kärntner Landtag bestens zum Ausdruck gekommen", erklärt der
freiheitliche/BZÖ-Vorsitzende des Kulturausschusses, LAbg. DI Johann
A. Gallo. SPÖ und ÖVP hätten sowohl den Antrag, mit dem neuen
Intendanten ein erstes Kontaktgespräch im Kulturausschuss zu führen,
brüsk abgelehnt als auch die Umbenennung des Stadttheaters Klagenfurt
in "Kärntner Landestheater Klagenfurt" niedergestimmt, obwohl bekannt
ist, dass sich Köpplinger eine Umbenennung positiv bewerte.

"Was SPÖ und ÖVP in dieser Frage betreiben, ist beschämend, Kärnten
feindlich und lediglich Opposition um der Opposition Willen. Ohne
Weitblick und ohne fundierte inhaltliche Argumente ist der Vorschlag
auf Umbenennung vom Tisch gewischt worden. Dabei sprechen alle Fakten
dafür", so Gallo.
Denn das rückwärts gerichtete Beharren auf der Bezeichnung
"Stadttheater" sei im Bundesländervergleich mittlerweile ein
Anachronismus und gewiss auch kein Akt besonderer Wertschätzung, die
dieses Theater als kultureller Mittelpunkt Kärntens leistet. Zudem
habe das Land Kärnten finanziell betrachtet den Löwenanteil zu
bezahlen (alleine 60 % der jährlichen Abgangsdeckung), ohne dass
diese Wertigkeit nach Außen sichtbar werde, argumentiert der
Abgeordnete.

"Eine Umbenennung in Kärntner Landestheater Klagenfurt würde eine
signifikante Aufwertung des Hauses bedeuten, ohne dass dem Land
Kärnten nennenswerte Kosten entstehen", führt Gallo aus. Da sich in
der Vergangenheit außerdem Vertreter von praktisch allen politischen
Lagern für ein "Theater für alle Kärntnerinnen und Kärntner"
ausgesprochen haben, wäre der bevorstehende Intendantenwechsel die
beste Gelegenheit der neuen Intendanz durch die vorgeschlagene
Umbenennung ein prestigeträchtiges "Einstandsgeschenk" zu machen.
"Die jetzt praktizierte Diskussionsverweigerung von SPÖ und ÖVP in
dieser Frage bedeutet übelste Gesprächskultur. Sie treten die
Interessen des Landes mit Füßen. Ich hoffe, dass es in diesen beiden
Parteien doch noch zu einem Umdenken kommt und werde nicht locker
lassen", schloss Gallo. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Landtagsklub
Tel.: (0463) 513 272

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