Grillitsch: Ökostromgesetz muss optimiert werden

Bauernbundpräsident fordert Ökostromgesetz-Novelle bis Mitte des Jahres

Wien (AIZ) - "Es ist notwendig, Optimierungspotenziale aufgrund
der Erfahrungen mit dem neuen Ökostromförderregime der Novelle 2006 zu erheben. Diese Erkenntnisse sollen dann im Rahmen einer Novelle des Ökostromgesetzes im Interesse der betroffenen Ökostrom-Anlagenbetreiber und einer effizienten Abwicklung umgesetzt werden. Dies soll in einem sachlichen Diskussionsprozess bis Mitte des Jahres erfolgen", forderte heute Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch.

"Rund zwei Drittel des in Österreich produzierten Stromes kommen aus erneuerbaren Energiequellen. Damit nimmt Österreich in der EU den ersten Platz ein. Dabei ist die Alpenrepublik unter den fünf Ländern der EU-25, die in den letzten Jahren den größten Ausbau an Ökostrom zu verzeichnen hatten. Ökoenergie ist ein Wachstumsmotor, die heimische Umwelttechnologiebranche zählt zu den innovativsten der Welt und wächst mit 7,3% pro Jahr schneller als die österreichische Wirtschaft insgesamt", stellte Grillitsch fest.

In der Umwelttechnikindustrie erwirtschafteten österreichische Firmen mit rund 20.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund EUR 4 Mrd. Darüber hinaus bringt das Ökostromgesetz im Jahr 2010 rund 2,25 Mio. t an CO2-Einsparungen und ist damit ein unverzichtbarer Beitrag zum Klimaschutz.

"Die Ökostromgesetz-Novelle 2006 war ein Kompromiss zwischen dem weiteren kontinuierlichen Ausbau erneuerbarer Energie und der Kostenbelastung für die Stromkonsumenten. Das Ökostromgesetz muss jedoch ein Fördergesetz mit dem Ziel des Zuwachses bleiben", verlangte Grillitsch.
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