Grüne Wien fordern Schluss mit dem Prinzip Hauptsache Arbeit

Vana: "Tatsächliche Zahl aller beschäftigungslosen Personen muss Eingang in die Statistik finden"

Wien (OTS) - Ein Rückgang an arbeitslos gemeldeten Personen beim Wiener AMS darf nicht zu Lasten der Qualität von Jobs, in die Arbeitslose vermittelt werden, gehen", fordert Monika Vana, Stadträtin der Grünen Wien, anlässlich der aktuell veröffentlichten AMS-Februarstatistik. "Sinkende Arbeitslosenzahlen sind positiv, aber nicht, wenn sie nach dem Prinzip `Hauptsache Arbeit` zustande kommen"

Die Stadträtin kritisiert, dass der Druck auf erwerbsarbeitslose Menschen, irgendeine Arbeit unabhängig von der Qualifikation oder den angebotenen Arbeitsbedingungen anzunehmen, steigt. Daher bleibt Arbeit Suchenden oft nichts anderes übrig, als dem Druck durch das AMS nachzugeben. Immer mehr Menschen sind in atypischer Beschäftigung und haben kein existenzsicherndes Einkommen. "Die Gefahr, dass Arbeitslosengeld zu verlieren, ist eine existentielle Bedrohung. Die Abwärtsspirale von Dequalifizierung, Entgeltverlust und sinkender sozialer Sicherheit darf durch das AMS nicht begünstigt werden", betont Vana.

Sie fordert die Wiener Stadtregierung auf als Partner des AMS, sich dafür stark zu machen, dass künftig die tatsächliche Zahl aller beschäftigungslosen Personen - insbesondere der Frauen - Eingang in die Statistik finden, und nicht nur wie momentan die Zahl der beim AMS arbeitslos gemeldeten Personen.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat
Erik Helleis
Tel.: (++43-1) 4000 - 81766
Mobil: 0664 52 16 831
mailto: erik.helleis@gruene.at
http://wien.gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR0002