Leichtfried: Österreich darf kein Raucherparadies bleiben

Generelles Rauchverbot in Zügen gefordert

Wien (SK) - "Nach Frankreich, der Schweiz, Italien, Belgien, den Niederlanden, Norwegen und Schweden, Finnland und Spanien wird nun also auch in Deutschland ab September ein Rauchverbot in öffentlichen Verkehrsmitteln gelten. Spätestens jetzt sollte sich wohl auch Österreich daran machen, sein Etikett als Raucherparadies aufzugeben und das Rauchen in Bahnen zu verbieten und bei Zuwiderhandlung auch dementsprechende Strafen festzusetzen", fordert der SPÖ-Europaabgeordnete Jörg Leichtfried angesichts der Einigung auf ein bundesweites Rauchverbot in Deutschland. ****

"Ein Rauchverbot liegt sowohl im Sinne der Benutzer und Beschäftigten der Verkehrsmittel, als auch im Interesse der Verkehrsbetriebe selbst", betont Leichtfried. "Die gesundheitlichen Vorteile für Raucher und Nichtraucher in Zügen liegen auf der Hand. Die Bahnbetreiber erreichen außerdem ein erhöhtes Einsparpotenzial durch verringerte Unterhalts- und Reinigungskosten, wie das Beispiel Schweiz zeigt, wo durchgehende Nichtraucherzüge große Erfolge mit sich brachten", erklärt Leichtfried.

"Um den Nichtraucherschutz in der EU weiter voran zu treiben, müssen öffentliche Verkehrsmittel verstärkt einbezogen werden", fordert Leichtfried abschließend auch stärkere Maßnahmen auf europäischer Ebene. (Schluss) js/mp

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