Rosenkranz: Echte Wahlfreiheit für Mütter

Familienverträglichkeit in den Mittelpunkt aller Überlegungen stellen

Wien (OTS) - FPÖ-Familiensprecherin, NAbg. Barbara Rosenkranz erwartet sich einen generellen Kurswechsel in der Debatte um die Kinderbetreuung. Es gehe primär darum, die Diskussion in Richtung einer allgemeinen Familienverträglichkeit zu steuern. Die Verpflichtung des Staates wäre, eine echte Wahlfreiheit für Mütter zu ermöglichen. In beruflicher Hinsicht wäre beispielsweise eine Quotenregelung analog zur Frauenquote im Gleichbehandlungsgesetz anzudenken. Es würden dadurch für Frauen mit Kindern die Möglichkeiten steigen, nach einer - auch mehrjährigen - Kinderpause, wieder ins Berufsleben zurückzukehren.

"Immer wieder stößt man auf Fälle von Ungleichbehandlungen durch den Arbeitgeber, wenn der oder die Angestellte Kinder hat. Vornehmlich betrifft dieser Umstand Frauen, die wieder in die Erwerbstätigkeit einsteigen wollen. Oft fangen die Ungerechtigkeiten bereits bei Bewerbungsgesprächen an, wo rasch deutlich wird, dass man als Mutter "weniger Zeit für die Arbeit" hätte, nicht zuletzt durch eventuelle Pflegeurlaube, welche anfallen könnten", so die FPÖ-Abgeordnete.

"Wir können nur dann von einer echten Wahlfreiheit für Mütter sprechen, wenn sämtliche Möglichkeiten der familiären Lebensplanung offen stehen", verdeutlicht die freiheitliche Familiensprecherin. Wirtschaftliche Faktoren dürften zukünftig nicht mehr die Entscheidung pro oder contra Kinder beeinflussen. Eine einseitige staatlich subventionierte Lösung, wie die Ausweitung der Kinderbetreuungsplätze alleine, wäre zwar für einen Teil der berufstätigen Eltern förderlich, würde allerdings jene Gruppe der Eltern ausklammern, welche sich entschieden haben, ihre Kinder mehrere Jahre in Obhut und Betreuung der eigenen Mutter zu lassen. Für diese Gruppe müssen gewissermaßen Garantien für den Wiedereinstieg geschaffen werden und die Jahre der Erziehungszeit, welche eine ganz besondere Leistung der Mütter darstellen, sollten hinkünftig stärker honoriert und unterstützt werden, schließt Rosenkranz.

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