VP-Tschirf zum Wiener Arbeitsmarkt: Der Teufel steckt im Detail

Wien (VP-Klub) - "Die Arbeitsmarktlage in Wien ist nach wie vor durchwachsen, vor allem wenn man sich die Daten im Detail ansieht", so der Klubobmann der ÖVP Wien, LAbg. Matthias Tschirf, in einer Reaktion auf die aktuellen Arbeitsmarktzahlen für Februar 2007.

Tschirf: "Dass die Zahl der Arbeitslosen in Wien um 9,4% zurückgegangen ist, mag auf den ersten Blick sehr erfreulich klingen. Auf der anderen Seite lag der österreichweite Durchschnitt bei -11,2% - gleichzeitig ist die Zahl der Schulungen in Wien wieder deutlich angestiegen. Österreichweit lag das Plus bei den Schulungen bei 1.279 Personen, in der Bundeshauptstadt alleine aber bei 2.578 Personen, was die Arbeitslosenstatistik in Wien deutlich verbessert. Zieht man jetzt noch die außergewöhnliche Witterung in der Bundeshauptstadt im Vergleich zum Winter des Vorjahrs ins Kalkül, so gibt es wenig Anlass zur Euphorie oder zum Zurücklehnen."

Offensichtlich hat Wien strukturelle Probleme, die seitens der SP-Stadtregierung nicht ausreichend zur Kenntnis genommen werden. Dass die Bundeshauptstadt auch Beschäftigte aus dem Umland aufnimmt, wie die SPÖ regelmäßig anmerkt, ist kein Wiener Spezifikum, sondern gilt für alle Metropolen in Europa. "Andere Großstädte in unserem Umfeld kommen mit dem Strukturwandel weit besser zurecht. München etwa konnte die Arbeitslosenrate von 7,2% im Jahr 2005 auf 6,4% im Jahr 2006 noch einmal deutlich senken. Das sollte für die SP-Stadtregierung in Wien Maßstab und Vorbild sein", so der Klubobmann abschließend.

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