Kalina: Facharbeitermangel erweist sich endgültig als Schimäre

Import von Billigarbeitskräften gefährdet positive Entwicklung am Arbeitsmarkt

Wien (SK) - "Der akute Facharbeitermangel hat sich endgültig als Schimäre herausgestellt", sagt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef Kalina. Heute haben die Präsidenten von ÖGB und Arbeiterkammer, Rudolf Hundstorfer und Herbert Tumpel, klargestellt, dass der angebliche Facharbeitermangel bei Schweißern, Drehern und Fräsern fast ausschließlich auf den Ruf von Leiharbeitsfirmen nach billigen ausländischen Arbeitskräften zurückgeht. Zugleich gibt es nach wie vor 11.000 Arbeitslose mit einem Lehrabschluss in einem Metallberuf. ****

So wie ÖGB und AK tritt auch die SPÖ dafür ein, dass man die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt nicht durch den willkürlichen Import von Billigarbeitskräften gefährdet. Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer betont daher: "Wir müssen den österreichischen Arbeitsmarkt fit machen. Das heißt: Bessere Schulungen von Arbeitslosen, echte Qualifikationen statt Billigkursen, die Ausrichtung der AMS-Schulungen an den Erfordernissen des Arbeitsmarkts."

"Es ist jetzt das Gebot der Stunde, dafür zu sorgen, dass die gute Konjunktur auch den Arbeitssuchenden zugute kommt. Nur mit der richtigen Arbeitsmarktpolitik werden wir unser gemeinsames Ziel Vollbeschäftigung erreichen", fasste Kalina zusammen. Er erwartet sich, dass es auf der Regierungsklausur morgen und übermorgen in Linz dafür die richtigen Beschlüsse gefasst werde. (Schluss) wf

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