Ridi Steibl: Kein Abschieben aus dem Sozialministeriumsbudget

ÖVP-Familiensprecherin Ridi Steibl spricht sich gegen eine Verlagerung der Besuchsbegeleitung sowie des freiwilligen sozialen Jahres in den FLAF aus

Wien (ÖVP-PK) - Entschieden reagierte heute, Donnerstag, ÖVP-Familiensprecherin Abg. Ridi Steibl auf den Vorschlag von Sozialminister Erwin Buchinger im gestrigen Sozialausschuss: Sie sprach sich strikt gegen eine Verlagerung der Besuchsbegeleitung sowie des freiwilligen sozialen Jahres in den FLAF aus. "Die Besuchsbegleitung und das freiwillige soziale Jahr müssen im Regelbudget des Sozialministeriums Platz finden. Wir können den Familienlastenausgleichsfonds nicht noch weiter aushöhlen." Schon in den Jahren während der SPÖ-Regierung sei der FLAF massiv ausgeräumt worden, so zum Beispiel durch die Schülerfreifahrten für öffentliche Verkehrsmittel." ****

"Gerade in der heutigen Zeit sei es ein wichtiges Anliegen, über die Besuchsbegleitung sowohl Kinder als auch Eltern bei der Bewältigung der schwierigen Phase nach einer Scheidung zu unterstützen", führte Steibl aus. Mit dem freiwilligen sozialen Jahr bekommen junge Menschen ab 18 Jahren die Möglichkeit, die Arbeit im Sozialbereich kennen zu lernen, sich sozial zu engagieren und wichtige Schlüsselqualifikationen im Sozialbereich zu erwerben. "Derart wichtige Agenden dürfen nicht einfach in den FLAF abgeschoben werden! Sozialminister Buchinger muss für diese - ebenso wie seine Amtsvorgängerin Haubner - einen Platz in seinem fixen Budget finden. Das würde auch die Wertigkeit dieser Themen unterstreichen", bekräftigte Steibl abschließend ihre Position.
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