Klement und Wagenhofer: EU-Kontrollzwang setzt Bauern setzt Bauern unter Druck

Richtlinie zur "Überwachung" drückt Misstrauen des Ministeriums gegen die Bauernschaft aus

Wien (OTS) - "Cross Compliance" hieße die fragwürdige EU-Richtlinie und würde schlichtweg eine weitere "Überwachung" der Bauern bedeuten", erklären die beiden FPÖ-Politiker Agrarsprecher NAbg. DI Karlheinz Klement und der Bundesobmann der Freiheitlichen Bauernschaft Horst Wagenhofer.

"Bei dieser EU-Richtlinie geht es um eine bis ins letzte Detail geübte Kontrolle aller Rechnungen, die im Zusammenhang mit Dünger, Pflanzenschutz und Saatgut stehen. Dass hierbei durch Unkenntnis oder Missgeschicke des einzelnen Landwirtes Fehler auftreten werden, liegt auf der Hand. Diese können von zuständiger Stelle sofort sanktioniert werden", erläutert DKlement die Hintergründe.

Dazu komme, dass diese peinlichst geführten Kontrollen von den Vertretern des Bauernbundes bis hinauf zu Landwirtschaftsminister Pröll als Fortschritt bezeichnet würden, zeigen die beiden freiheitlichen Politiker auf. Cross Compliance könnte man sich ersparen, würde das Ministerium mehr Vertrauen in die Landwirte haben. Diese Einrichtung wäre und würde auch zukünftig ein weiterer Grund dafür sein, dass sich viele Bauern überlegen werden, ihren landwirtschaftlichen Betrieb noch weiter führen zu wollen oder zu können. Mehr als 3.600 Beschäftigte im Ministerium und AMA wären Beweis genug, wie sehr unsere heimische Landwirtschaft zu Tode kontrolliert würde und welcher Bürokratie sie unterworfen wäre, so Klement und Wagenhofer abschließend.

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