Oxonitsch/ Vassilakou: "Zwischenbilanz rot-grüne Projekte in Wien"

SPÖ und Grüne präsentieren Umsetzungsstand der 33 Projekte nach einem Jahr

Wien (OTS) - Im Jänner 2006 haben sich SPÖ und Grüne im Wiener Gemeinderat auf eine sachbezogene Zusammenarbeit - konkret 33 rot-grüne Projekte - geeinigt. Nach einem Jahr zogen heute die Klubobleute der beiden Parteien, Mag. Maria Vassilakou von den Grünen und Christian Oxonitsch von der SPÖ, eine erste Zwischenbilanz. ""Wir haben einige interessante Projekte umgesetzt bzw. auf den Weg gebracht", betont Christian Oxonitsch. "Rund ein Drittel der Projekte befindet sich in Umsetzung, ein weiteres Drittel wird noch heuer konkretisiert." Maria Vassilakou: "Wir freuen uns, dass unsere Ideen ernst genommen wurden und es mit der SPÖ möglich wird, diese auch umzusetzen!"

Zu den bereits umgesetzten Projekten zählen beispielweise die Einrichtung einer Anlauf- und Beratungsstelle für MitarbeiterInnen der Stadt Wien, die von Mobbing betroffen sind. "Die Stelle, die seit 1. Oktober in der Muthgasse in Betrieb ist, bietet Mobbing-Opfern eine kompetente Anlaufstelle und Hilfe", so Vassilakou und Oxonitsch. "Diese Projekt ist ein wesentlicher Punkt im Bereich ArbeitnehmerInnenschutz-Bereich. Das Angebot der neuen Anlaufstelle wird nach gegebener Zeit evaluiert, um bei Bedarf die Mobbing-Beratungsstelle auszubauen.

Ein weiteres umgesetztes Projekt kommt aus dem Bildungsbereich:
"Die Initiative "Schule trifft Politik" richtet sich an SchülerInnen und LehrerInnen, die PolitikerInnen in die Schule einladen wollen. Dafür wurde im Wiener Stadtschulrat eine Ansprechstelle eingerichtet, die entsprechende Veranstaltungen organisiert. Damit haben junge Menschen die Möglichkeit, sich am aktiv politischen Diskurs zu beteiligen und direkt mit den PolitikerInnen ihrer Stadt zu diskutieren."

Im Dezember 2006 fiel der Startschuss für ein weiteres rot-grünes Projekt: Im Wiener Gemeinderat wurden 160.000 Euro das Pilotprojekt "Lebenslust statt Depression" beschlossen. Vor einem Monat wurde nun im Rahmen einer Auftaktveranstaltung mit der Vernetzung und Weiterbildung von Multiplikatoren - ÄrztInnen, in der Schule, am Arbeitsplatz, Apothekern etc. - begonnen, Angebote an die Bevölkerung sollen folgen. "Bei dem Projekt geht es in erster Linie darum, von Depression Betroffenen den Zugang zu Hilfe so leicht wie möglich zu machen!"

In Umsetzung befindet sich weiters auch das Projekt "Aufklärung an Schulen", wo es speziell um den Bereich Homosexualität geht: "Für junge Menschen, die sich in einer Coming-out-Phase befinden, ist es nach wie vor schwierig, mit den ersten Neigungen zum eigenen Geschlecht klarzukommen", so Vassilakou und Oxonitsch. "Die Stadt Wien hat bereits erste Schritte in mehr Aufklärung gesetzt. Das rot-grüne Projekt soll das Thema verstärkt in Schulen transportieren."

Für weitere rot-grüne Projekte laufen intensive Vorbereitungsarbeiten: "So zum Beispiel für den Kultur-Aktiv-Pass, mit dem das Kulturangebot der Stadt auch für sozial Benachteiligte geöffnet werden soll. "Im Zuge dieses Projekts wird der Zugangs von sozial und finanziell schwächeren Menschen zu Kunst und Kultur ausgebaut", so die beiden Klubobleute. "Durch Ausweitung der bestehenden Aktion "Hunger auf Kunst & Kultur" werden noch mehr Menschen gratis Zugang zu den kulturellen Einrichtungen haben."

Weitere in Umsetzung befindliche Projekte sind die Niederlassungsbegleitung, bei der die Orientierungsgespräche der Einwanderungsbehörde MA 35 für NeuzuwanderInnen ausgeweitet werden oder "Ich bleib gesund - Saglikli kalacagim" - ein türkischsprachiges Service im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung bzw. Projekte im Umwelt-und Wohnbaubereich.

"Die Fortsetzung einer sachorientierten Zusammenarbeit und die Umsetzung konkret definierter Projekte funktioniert, davon kann Wien nur profitieren", zeigen sich Vassilakou und Oxonitsch überzeugt. "Der Realisierung der weiteren gemeinsamen Vorhaben steht nichts im Wege!" (Schluss)

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