HILFSWERK schlägt Alarm:

Arbeitsplätze für diplomierte Pflegefachkräfte vorhanden - Bewerber fehlen

Klagenfurt (OTS) - "Die Wahlfreiheit in der Form der Betreuung von alten und pflegebedürftigen Menschen darf nicht eingeschränkt werden, weil den mobilen Diensten die Fachkräfte ausgehen", schildert Hilfswerk-Präsidentin Elisabeth Scheucher-Pichler die angespannte Personalsituation im mobilen Pflegebereich. Scheucher-Pichler weiter:
"Unsere Diplomgesundheits- und -krankenschwestern und -pfleger sind voll ausgelastet. Krankenstände und Urlaube stellen uns vor echte Probleme".

Mehr als 80% der österreichischen Bevölkerung möchten so lange wie möglich zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung leben. Mobile Hauskrankenpflege leistet die in vielen Fällen notwendige Betreuung. Da ausschließlich entsprechend ausgebildetes Fachpersonal eingesetzt wird, könnte es in Zukunft Kapazitätsprobleme geben. Dies hätte zur Folge, dass nicht alle Personen zu Hause betreut werden könnten, die dies möchten.

Da die meisten Absolventinnen und Absolventen der 2 Kärntner Ausbildungsstätten in Spitälern und Pflegeheimen unterkommen, möchte das Hilfswerk Kärnten jetzt verstärkt Wiedereinsteigerinnen ansprechen. "Diplomgesundheits- und Krankenschwestern mit nicht mehr ganz kleinen Kindern, aber auch über 40 finden bei uns gute Möglichkeiten, Beruf und Familie zu vereinbaren", erklärt Hilfswerk-Personalleiterin Christine Wernig. Teilzeit, Nachschulungsangebote und Kinderbetreuung durch die mobilen Tagesmütter schaffen ideale Arbeitsbedingungen. "Die pflegerischen und menschlichen Qualitäten gehen in einer Berufspause ja nicht verloren. Im Gegenteil: Die zunehmende Lebenserfahrung bringt oft Vorteile im Pflegeberuf", betont Wernig.

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