Tschürtz: "Rauter soll zu seinen Aussagen stehen"

Wien (OTS) - Mit Unverständnis reagiert FPÖ-Landesparteiobmann Johann Tschürtz auf das Dementi Wolfgang Rauters gegenüber der APA, wonach eine Wiedervereinigung FPÖ-BZÖ "für Rauter ‚kein Thema’" sei. Rauter solle zu seinen gestrigen Aussagen stehen und nicht nach Ausreden suchen.

Tschürtz: "Die Ausführungen Rauters im gestrigen ORF-Interview waren eindeutig. Es war keine Rede davon, dass er sich um jene bemühen werde, die ‚still und heimlich’ ausgetreten seien, wie er das nun gegenüber der APA behauptet hat. Im Übrigen halte ich dieses Bemühen für eine Selbstverständlichkeit, die nicht von der Person des Obmannes abhängig sein sollte. Rauter hat dem BZÖ im Falle seiner Wahl die Tür geöffnet."

Er, Tschürtz, stelle noch einmal klar, dass es mit ihm "keine wie auch immer geartete Annäherung an das BZÖ oder dessen Exponenten" geben werde. Persönlichkeiten des BZÖ könnten "gar nicht derartig interessant und ideologisch gefestigt sein", dass er sie in der FPÖ "haben wolle". Der gerade Weg im Sinne der urfreiheitlichen Werte müsse fortgesetzt werden, so Landesparteiobmann Tschürtz.

Burgenland heute vom 27.02.07: Interview Wolfgang Rauter

Mag. Schneeberger: Es hat auch andere Abspaltungen gegeben in Richtung des BZÖ - im Burgenland zwar ein sehr kleines Lager - werden Sie auch versuchen, das BZÖ wieder hereinzuholen in die FPÖ, wenn Sie das gewinnen?

Dr. Rauter: Ich würde zuerst mit dem Bundesparteiobmann und mit der Bundespartei Rücksprache halten, inwieweit das gewünscht ist. Jede interessante Persönlichkeit, die ideologisch in Ordnung ist, ist erwünscht.

Mag. Schneeberger: Karl Schweitzer?

Dr. Rauter: Mit dem Karl Schweitzer habe ich zu viele persönliche Konflikte gehabt.

Mag. Schneeberger: Das heißt, er käme nicht in Frage?

Dr. Rauter: Er ist die einzige Person, die für mich nicht in Frage käme.

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