Seit 372 Tagen kein Untersuchungs-Ergebnis der Causa ECard - Kandlhofer

Wien (OTS) - Spät aber doch hat der ORF das Siemens-Korruptionsthema entdeckt und berichtet. Es wurde aber regierungsfreundlich verschwiegen, dass die Staatsanwaltschaft München über Geständnisse verfügt welche auch den Siemens-com-Bereich (Elektronic) betreffen.
Bestechungsgelder sind in Österreich über Salzburg und Innsbruck geflossen. Die Konten sind bekannt, die Banken sind bekannt und die handelnden Personen sind bekannt und verhört worden: In München. Es geht um 220 Millionen EURO Schmiergeld. Verschwinden Bestechungs-Millionen in dieser Höhe spurlos?

Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt seit 372 Tagen in der Causa ECard - Kandlhofer-Siemens ohne bekanntes Ergebnis.

  • Kann es sein, dass in Wien zunächst auf die Regierungsbildung gewartet und die Wirtschaftspolizei nicht eingeschaltet wurde?
  • Kann es sein, dass ebenso wie im Fall Kralowetz die deutschen Behörden erfolgreich zugreifen, während hier zu Lande die Cappuccino-Trinker gemütlich überlegen wie sie die unangenehme Causa unbemerkt wegschlafen lassen?
  • Kann es sein, dass die neue Justizministerin auch dieses Verfahren "beschleunigt"? Kandlhofer, für den die Unschuldsvermutung gilt, hat verdient, dass die Staatsanwaltschaft Wien zu einem Ergebnis kommt.

medintern.eu berichtet in der nächsten Ausgabe ausführlich über den Stand der Untersuchungen in Deutschland und Österreich.

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