Kickl, Vilimsky: Geiseldrama: "Österreich" erreicht neue unerahnte Tiefen

Revolverblatt wirft jedes Verantwortungsgefühl über Bord

Wien (OTS) - Neue unerahnte Tiefen hat das Revolverblatt "Österreich" gestern erreicht. Denn während der Geiselnahme in einer Bank in der Mariahilfer Straße und noch während die polizeilichen Verhandlungen liefen, hat ein sogenannter "Journalist" dieser sogenannten "Zeitung" allen Ernstes den Geiselnehmer angerufen und mit ihm ein "Interview" geführt.

"Dass dadurch die polizeilichen Bemühungen konterkariert wurden und sogar eine Gefährdung der Geiseln nicht auszuschließen war, war dieser Postille offenbar gleichgültig", meinen dazu die beiden FPÖ-Generalsekretäre NAbg. Herbert Kickl und NAbg. Harald Vilimsky. "Österreich" gehe es wirklich nur mehr um Effekthascherei. Dazu werfe es jedes Verantwortungsgefühl bedenkenlos über Bord.

"Dass der gestrige Geiselnehmer offenbar nur eine Spielzeugpistole zur Verfügung hatte, konnte ‚Österreich’ zum Zeitpunkt seiner Intervention noch nicht wissen", betonen Kickl und Vilimsky. "Unter anderen Voraussetzungen hätte die Geiselnahme also wesentlich fataler enden können. Hier wurde jedwedes journalistische Ethos bewusst ausgeblendet." Offenbar versuche die Fellnerei wirklich, Blätter wie "The Sun" oder den "National Enquirer" noch zu unterbieten.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Karl Heinz Grünsteidl, Bundespressereferent
Tel.: +43-664-44 01 629, karl-heinz.gruensteidl@fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0006