Die Wienerberg-City entwickelt sich zur "never ending story"!

Stadt Wien ist jetzt gefordert einen Notfallplan zu erstellen!

Wien, 28.02.2007 (fpd) - Mit permanenter Medienpräsenz wurde der Stadtteil der Superlative - die Wienerberg City- vom Spatenstich bis zur Eröffnung gefeiert. Jetzt, wo die Probleme der Anrainer ständig wachsen, ist es ruhig geworden und die Politiker haben sich verabschiedet, so heute der Klubobmann der Wiener FPÖ, LAbg. GR DDr. Eduard Schock im Zuge einer Pressekonferenz gemeinsam mit LAbg Henriette Frank.

Wenn etwa die Zeitungen berichten, dass schon wieder Fenster aus der Fassade gefallen sind, dann sei es ein "Glück", dass dabei bislang noch niemand verletzt wurde. Der Kinderspielplatz liegt entgegen gesetzlicher Vorschriften hunderte Meter von den Wohnhausanlagen entfernt und ist ständig überflutet, die Spielgeräte verrosten, werden laufend devastiert und stellen Sicherheitsrisiken für die Kinder dar. Alternative Spielräume sind nur begrenzt vorhanden. Zum Teil durch Heizkörper verstellt und mit Sitzmöbel und Tischen vollgeräumt, so LAbg Henriette Frank.

Probleme im Zusammenhang mit Wohnstraße, Hunden, Schwimmbad, Wellnessbereich und sonstige Sanierungs- bzw. Baumängel werden von den Verantwortlichen ignoriert und es sei daher auch nicht verwunderlich, dass der Mieterwechsel in der Wohnhausanlage ziemlich groß ist. Seinerzeit fand SPÖ-StR Faymann das alles in Ordnung und ließ lediglich die WC-Anlagen neu aufstellen

Auch der sg. "Skyloop" zwischen dem 8. und 9. Obergeschoß sorgte schon mehrmals für große Aufregung. Die Baubewilligung und Bauausführung stimmen hier nicht überein und auch die ganzjährige Benützung, die den Besuchern zugesagt wurde, ist nicht gewährleistet. Aus Sicherheitsgründen war er vorübergehend schon gesperrt. Nach der SEG Pleite stellt sich jetzt die berechtigte Frage, wer künftig die Kosten dafür trägt, da ja die SEG für die Hälfte des "Skyloop" zuständig war.

Nicht zuletzt haben die heraus fallenden Fenster - im Dezember waren es wieder mind. 3 Stück - für großen Unmut gesorgt. Unabhängig vom großen Sicherheitsrisiko für die Fußgänger auf der Esplanade, wurde im Vorjahr eine große Sanierungsaktion gestartet, die jedoch offenbar nicht das gewünschte Ergebnis brachte.

Alles in Allem habe sich beim "Vorzeigeprojekt" Wienerberg City gezeigt, dass sowohl die Planung als auch die Ausführung von Anfang an unter keinem guten Stern stand. Jetzt sei die Gemeinde Wien dringend gefordert hier einen Notfallplan zu erstellen. Es könne nicht sein, dass sich dieses Großprojekt zur "never ending story" entwickelt, so Schock und Frank abschließend. (Schluß) jen

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