Plassnik: "Bewusstes Signal der Vernetztheit"

"Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten" ab 1. März neuer Name für das Außenministerium

Wien (OTS) - "Mit dem neuen Namen setzen wir ein bewusstes Signal der Vernetztheit und der Öffnung", sagte Außenministerin Ursula Plassnik heute anlässlich der Umbenennung des "Bundesministeriums für auswärtige Angelegenheiten (BMaA)" in "Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMeiA)", die mit 1. März in Kraft tritt. "Eine scharfe Abgrenzung zwischen 'Innen' und 'Außen' entspricht längst nicht mehr unserer Arbeitsrealität und ist in unserer modernen Welt nicht mehr zutreffend. Der neue Name setzt daher ein sichtbares Zeichen. Er unterstreicht die Offenheit, aber auch die Verwobenheit, Partnerschaft und Solidarität, die unsere internationalen Beziehungen prägen" betonte Plassnik.

"Der neue Name ist Programm. Europa darf nicht als etwas Auswärtiges, Fremdes gesehen werden. Wir alle sind Europa! Wir sind Träger und aktiver Mitgestalter unserer gemeinsamen europäischen Zukunft - mit dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten als Österreichs Vernetzungszentrale für Europa und die Welt", so Plassnik. "Die neue Bezeichnung trägt unserem Selbstverständnis als modernem Dienstleistungsunternehmen für Österreich Rechnung. Das bewährte 'Team Außenamt' wird weiterhin konkrete rot-weiß-rote Außenpolitik betreiben. Wir werden aber nicht nur weltweit vernetzen, sondern auch in Österreich selbst. Zeitgemäße Europapolitik und Außenpolitik sind Teamarbeit. Wir laden daher unsere Partner in Österreich zum Zusammenwirken im Dienste unseres Landes ein."

Die neue Bezeichnung des Ministeriums hat gewisse technische Änderungen zur Folge. Die vertraute Homepage des Außenministeriums wird künftig unter www.bmeia.gv.at erreichbar sein, sie bleibt aber weiterhin auch über www.aussenministerium.at sowie www.aussenamt.at und für eine mindestens einjährige Übergangsfrist über www.bmaa.gv.at zugänglich. Ebenso werden die
E-Mail Adressen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter künftig die Endung "@bmeia.gv.at" statt "@bmaa.gv.at" aufweisen. Die bisherigen E-Mail Adressen mit der Endung "@bmaa.gv.at" bleiben aber bis auf weiteres parallel bestehen. "Die umfangreichen und bewährten Service-Leistungen wie Reiseinformationen und
-warnungen, der konsularische Ratgeber, das Bürgerservice und die Plattform für Auslandsösterreicherinnen und Auslandsösterreicher, um nur einige wenige Bereiche zu nennen, stehen selbstverständlich auch in Zukunft rund um die Uhr aktuell zur Verfügung", so Plassnik abschließend.

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