Mödlhammer erneut zum Präsidenten des Gemeindebundes gewählt

Bgm. Alfred Riedl und Bgm. Bernd Vögerle sind neue Vizepräsidenten

Wien (Gemeindebund) - Heute, Mittwoch, hat der Österreichische Gemeindebund die personellen und strukturellen Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Zum Präsidenten der Interessensvertretung von 2.345 österreichischen Gemeinden wurde erneut der Bürgermeister von Hallwang, Helmut Mödlhammer, gewählt. Neu sind die beiden Vizepräsidenten Bgm. LAbg. Mag. Alfred Riedl (Grafenwörth) und Bgm. Bernd Vögerle (Gerasdorf). ****

Mödlhammer, zugleich auch Präsident des Salzburger Gemeindeverbandes, geht damit in seine dritte Funktionsperiode als Präsident des Österreichischen Gemeindebundes. Die Amtszeit betrug bisher vier Jahre, wurde nun aber auf fünf Jahre verlängert. Der ehemalige Journalist und langjährige Hallwanger Bürgermeister Mödlhammer ist seit 1999 Präsident des Gemeindebundes.

Die Wahl des Präsidenten und seiner beiden Vizepräsidenten erfolgte jeweils einstimmig. Wählendes Gremium ist die Delegiertenversammlung des Gemeindebundes, der rund 60 führende Kommunalpolitiker aus ganz Österreich angehören.

Neuer erster Vizepräsident des Gemeindebundes ist der Präsident des Gemeindevertreterverbandes der Volkspartei NÖ, Bgm. LAbg. Mag. Alfred Riedl. Der 54jährige Bürgermeister von Grafenwörth ist seit 2001 oberster Vertreter der niederösterreichischen ÖVP-Gemeinden.

Zum zweiten Vizepräsidenten wurde der Gerasdorfer Bürgermeister Bernd Vögerle gewählt. Der 61jährige Vögerle ist seit 2003 das Pendant Riedls in NÖ, nämlich Präsident des Verbandes sozialdemokratischer Gemeindevertreter in Niederösterreich.

Bislang hatte der Gemeindebund insgesamt fünf Vizepräsidenten, im Rahmen einer Statutenreform wurde diese Anzahl auf zwei reduziert.Ebenso wurde die Amtszeit des Präsidiums auf fünf Jahre verlängert.

Der neue und alte Präsident, Bgm. Helmut Mödlhammer, sieht auf den Gemeindebund große Aufgaben zukommen. "Den Gemeinden werden von Bund und Ländern immer mehr Aufgaben übertragen", so Mödlhammer. "Leider überlegen sich die zuständigen Politiker nicht immer, wer das alles finanzieren soll." Als Beispiele nannte Mödlhammer u.a. die geplante Einführung der Mindestsicherung oder die Nachmittagsbetreuung für Schulkinder. Auch im Pflegebereich gebe es für die Kommunen dramatische Kostensteigerungen. "Es kann nicht sein, dass die Gemeinden mit diesen horrenden Kosten allein gelassen werden", so Mödlhammer. Man werde sich vehement dagegen wehren, dass die Gemeinden einseitig und ohne Kostenersatz andauernd finanziell belastet werden.

Lebensläufe und druckfähige Photos von Präsident Mödlhammer und der Vizepräsidenten Alfred Riedl und Bernd Vögerle finden Sie auf der Homepage des Gemeindebundes www.gemeindebund.at.

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