SPÖ-Kärnten entsetzt über Vorstoß des Tierschutzreferenten Scheuch

Hartherzigkeit und Kaltschnäuzigkeit gegenüber schwächeren Geschöpfen treten immer offener zutage - Appell, positive Beispiele anderer Bundesländer zu übernehmen

Klagenfurt (SP-KTN) - Mit großem Entsetzen reagiert die SPÖ-Kärnten auf den Vorstoß des Tierschutzreferenten Uwe Scheuch, herrenlose Tiere einzuschläfern. "Wenn man Tierschutz so versteht, dass man Tiere, die jahrelang im Tierheim sind, massenweise tötet, dann hat man schlichtweg jedes Recht verwirkt, diese Tätigkeit noch weiter auszuführen", sagte heute, Mittwoch, der Klubobmann der SPÖ-Kärnten, LAbg. Peter Kaiser. Es sei unvorstellbar, dass dem skandalösen Vorschlag des BZÖ-Landesrates Scheuch seitens der SPÖ auch nur in irgendeiner Form näher getreten wird, betonte Kaiser.

"Es ist erschütternd, in unserem Land miterleben zu müssen, wie Hartherzigkeit und Kaltschnäuzigkeit gegenüber schwächeren Geschöpfen immer offener an den Tag treten", zeigte sich Kaiser fassungslos. Einerseits sei man sich nie zu gut, reihenweise mit Tieren auf Pressefotos zu posieren, andererseits sei man jedoch nicht zur Verantwortungsübernahme gegenüber herrenlosen Tieren bereit, wies Kaiser auf diese ambivalente Haltung hin.

"Wenn man offenbar selber keine Lösung hat, so möge man doch wenigstens versuchen, von positiven Beispielen anderer Bundesländer zu lernen und zu prüfen, inwieweit diese in Kärnten umzusetzen sind", so der Appell des SP-Klubobmannes.

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