Facharbeiter - GROSZ: Völliges Durcheinander bei SPÖ und ÖVP

BZÖ fordert Privatisierung des AMS

Wien (OTS) - "Auch in der Diskussion über einen angeblichen "Facharbeiter-Mangel" herrscht bei SPÖ und ÖVP ein völliges Durcheinander. Anstatt nachzudenken, wie man ausländische Arbeitskräfte nach Österreich holen kenn, sollte sich Rot-Schwarz überlegen, wie man österreichische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer optimal vermitteln und einsetzen kann", kritisiert BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz. Das BZÖ lehnt den Import von ausländischen Facharbeitern jedenfalls strikt ab.

Grosz verweist in diesem Zusammenhang auf die Ineffizienz beim AMS. "Arbeitskräfte werden dort meist verwaltet und nicht vermittelt. Angeblich vermittelt ein AMS-Mitarbeiter pro Monat 1,4 Arbeitslose. Arbeitssuchende wollen aber rasch und unbürokratisch vermittelt werden. Jedes private Unternehmen ist besser dazu in der Lage, den Arbeitgeber bei der Suche nach einer Arbeitskraft und den Arbeitnehmer bei der Suche nach einer Arbeit zu unterstützen als ein zahnloses AMS. Ich fordere daher eine rasche Privatisierung des AMS zur Steigerung der Effizienz."

Weiters verlangt Grosz, dass das Thema "Facharbeiter-Mangel" umgehend zur Chef-Sache erklärt wird. "Gusenbauer und Molterer haben Angst, sich die Finger zu verbrennen und schieben dieses Thema an die Parteisekretariate ab, die wiederum nichts anderes vermögen als ständig zu streiten. Wir würden uns wünschen, wenn SPÖ und ÖVP mit der gleichen Energie, wie sie ihre Streits austragen, die österreichische Arbeitslosigkeit bekämpfen", so Grosz abschließend. (Schluss)

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