Kickl: Ausländeranteil in Klassen: Probleme immer drängender

Es müssen endlich geeignete Rahmenbedingungen für österreichische Schüler geschaffen werden

Wien (OTS) - "Die ständigen Auseinandersetzungen zwischen den 'Koalitionspartnern' führen unter anderem auch dazu, dass die eklatanten Probleme im Bildungsbereich nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden können", bemerkte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl zu den Aussagen Pühringers, der sich gestern für einen Anteil von höchstens einem Drittel Ausländern in Schulklassen aussprach. Pühringer übernehme damit eine jener Forderungen der FPÖ, für die die Freiheitlichen von den selbsternannten Verfassungsbogenparteien diffamiert und ausgegrenzt worden waren. Offensichtlich lasse sich die "Kopf-in-den-Sand"-Strategie der Gutmenschen aber nicht mehr durchhalten. Denn die Situation im österreichischen Schulsystem sei aufgrund jahrzehntelanger Versäumnisse höchst dramatisch, erklärte Kickl.

Bei diesem ganzen Streit dürften aber nicht die österreichischen Kinder erneut die Verlierer sein. Wenn in Österreichs Schulen künftig keine besseren Rahmenbedingungen für einen ordentlichen Unterricht geschaffen würden, dann werde in spätestens zehn Jahren wieder von der Industrie beklagt, dass wir zuwenig Fachkräfte haben, so Kickl weiter. "SPÖ und ÖVP müssen abseits ihres Koalitionstheaters geschlossen erkennen, dass die Ausländerproblematik im Schulsystem einer dringlichen Lösung bedarf. Die bisherige Vorgangweise hat nur Verlierer hervorgebracht. Es gilt jetzt, endlich in eine Win-Win-Situation zu kommen", schloss Kickl.

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