AVL DiTEST behauptet sich mit PC-basierender Kfz-Diagnose

2006 erstmals auch in Österreich Nachfrageplus bei vernetzungsfähigen Systemen spürbar

Graz (OTS) - Die Zukunft der Kfz-Diagnose gehört den
PC-basierenden Prüfsystemen. Seit Jahresmitte 2006 verzeichnet Kfz-Diagnosespezialist AVL DiTEST (www.avlditest.com) auch bei der Inlandsnachfrage einen sprunghaften Anstieg in diesem Segment. "Österreichs Werkstätten ziehen mit Deutschland gleich. Der Bedarf bewegt sich qualitativ in eine neue Richtung", analysiert der Vorsitzende der AVL DiTEST-Geschäftsführung, Dipl.Ing. Gerald Lackner. 2006 konsolidierte sich der AVL DiTEST-Umsatz bei 37 Mio. Euro, nach 42 Mio. Euro im Rekordjahr 2005. Geringerem Großkundengeschäft standen Marktanteilsgewinne bei Werkstätten gegenüber. Das Jahresergebnis konnte leicht gesteigert werden.

Als außerordentliches Boomjahr ging 2005 in die jüngere Geschichte der Kfz-Diagnose ein. In Deutschland, dem wichtigsten nationalen Markt Europas, war eine gesetzliche Novelle zur Diesel-Abgasuntersuchung in Kraft getreten, beschreibt Gerald Lackner: "Wir wussten, dass uns die daraus folgende Investitionswelle extreme Umsatzspitzen bescheren wird. Unsere deutschen Großkunden wie BMW oder Dekra haben sich mit Diagnosesystemen eingedeckt. In einem Jahr mit schrumpfenden Großkunden-Volumen wie 2006 konzentrieren wir uns darauf, neue Marktanteile vom Mitbewerb zu erobern. Das ist gut gelungen." So steigerte AVL DiTEST die Einzelverkaufs-Umsätze im Vorjahr allein im hart umkämpften deutschen Markt um ein Viertel. Im Schnitt ergab das ein Marktanteilswachstum im zweistelligen Prozent-Bereich für dieses Segment. International setzte sich dieser Trend verstärkt fort.

Kernkompetenz: Nachfrage-Management

Das Management dieser legistisch bedingten Nachfrageschwankungen in nationalen Märkten konnte AVL DiTEST mittlerweile zu einer seiner wichtigsten Kernkompetenzen ausbauen. In Phasen der maximalen Nachfrageerhöhung wachsen die Mitarbeiterzahlen in allen Bereichen der Wertschöpfungskette oft bis auf das Fünffache der Normalbelegung. Gerald Lackner: "Der Effizienzsteigerungsdruck ist zweifellos da, aber wir haben sehr gut gelernt, für diese vorhersehbaren Marktzyklen bereits in Boomjahren vorzusorgen. So konnten wir 2006 auch bei rückläufigem Gesamtmarkt unser Ergebnis weiter steigern." Für das laufende Jahr 2007 erwartet AVL DiTEST eine gleich bleibende Umsatzentwicklung. Nennenswertes Marktwachstum wird erst wieder für 2008 prognostiziert.

Die voll vernetzungsfähige Kfz-Diagnoseplattform AVL DiX wird dabei in Zukunft zu den Wachstumstreibern bei AVL DiTEST zählen. "Die aktuellen Verkaufszahlen zeigen uns, dass die heimischen Kfz-Werkstätten in ihren Infrastrukturinvestitionen immer stärker auf zukunftssichere Systemlösungen setzen," bilanziert Lackner: "Das Verhältnis zwischen unseren Stand-Alone Diagnose-Geräten und dem vernetzten AVL DiX verschob sich von 95:5 in Richtung 80:20 - Tendenz weiter steigend", sagt Lackner. Schon für das Frühjahr erwarten die Grazer für ihren österreichischen Kundenmarkt eine 70:30-Quote.

Über AVL DiTEST

AVL DiTEST ( www.avlditest.com ) ist Teil der AVL-Gruppe in Graz und gilt heute als einer der weltweit führenden Anbieter von Fahrzeugdiagnostik. Die Entwicklungen des Unternehmens gelten als technologischer Maßstab in Europa. Automobilhersteller wie VW, BMW oder DaimlerChrysler sowie die großen Prüfanstalten vertrauen auf die Kfz-Diagnosetechnologie aus Österreich. 2005 wurde das Kfz-Diagnosegerät AVL DiX Drive mit dem Innovationspreis des deutschen Handwerks ausgezeichnet. 2006 errang AVL DiTEST eine erneute Innovationspreis-Auszeichnung für den ersten voll abdichtenden Motorrad-Abgastester AVL ProBike 220/420. Gemeinsam mit den Tochtergesellschaften in Deutschland, Frankreich sowie in China beschäftigte AVL DiTEST im letzten Jahr konstant 200 Mitarbeiter, davon mehr als 60 in Österreich. Die Exportquote beträgt 93 Prozent.

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