Grossmann: Suchtprävention ist die beste Antwort

Wien (SK) - "Der präsentierte Jahresbericht über die Suchtmittelkriminalität 2006 zeigt ein Mal mehr die Bedeutung der Suchtprävention", betont SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin Elisabeth Grossmann Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Der Markt für Designerdrogen scheint förmlich zu explodieren. So gab es bei etwa gleich vielen Aufgriffen eine nahezu 4-fache Erhöhung der sichergestellten Menge. (plus 414 Prozent bei LSD-Tripps) plus 329 Prozent bei Amphetamin.****

Wie SuchtexpertInnen immer wieder betonen, sei jedoch die Einstiegsdroge Nr. 1 die legale Droge Alkohol. Die illegalen Drogen seien erst ein weiterer Schritt in der Suchtkarriere. "Ansatzpunkt für die Politik muss daher eine gezielte Suchtprävention sein, die möglichst früh beginnt", so Grossmann gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Es gebe hervorragende Projekte, wie etwa VIVID in der Steiermark, die Präventivprogramme schon für das Kindergartenalter ausgearbeitet haben. Grossmann: "Im Regierungsprogramm war es mir wichtig, Suchtprävention generell als primäres Ziel des Jugendministeriums verankert zu wissen. Es liegt nun an Jugendministerin Kdolsky, diesen klaren Handlungsauftrag, zu dem sich alle RegierungsverhandlerInnen bekannt haben, so rasch wie möglich umzusetzen." (Schluss) js/mp

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