Wlodkowski verlangt Preisdisziplin von Säge- und Papierindustrie

Kein Grund für Preisverfall bei Holz - Nutzungen nur bei Absatz- und Preisgarantie

Graz (AIZ) - Preisdisziplin verlangte heute der steirische Landwirtschaftskammer-Präsident Gerhard Wlodkowski von der Papier-und Sägeindustrie. "Die Industrie soll nach dem Windwurf Kyrill Nervenstärke zeigen. Der Markt verträgt die zusätzlichen Mengen problemlos, auch wenn es vereinzelt regional zu einem kurzfristigen Überangebot kommt", erklärte der Kammerpräsident in einer Aussendung. Im Sinne einer nachhaltigen Partnerschaft wäre es völlig falsch, wenn Sägewerke und Holzindustrie nun mit Preissenkungen spekulieren würden, so Wlodkowski. Als Folge würden nämlich die Waldbesitzer im kommenden Herbst nur sehr schwer zur Holznutzung zu motivieren sein -mit der Gefahr einer Unterversorgung der Industrie, warnte der Kammerpräsident.

Den Bauern rät der Kammerpräsident, in der jetzigen Phase nur Holz zu ernten, wenn eine Absatz- und Preisgarantie vorliegt. So könnten Übernahmeverzögerungen und Kontingentierungen möglichst rasch abgebaut werden. "Die Waldbesitzer sind verlässliche Partner. Um den Holzhunger der Industrie nach dem Rückgang der Importströme im vergangenen Jahr zu befriedigen, haben die steirischen Bauern in der Folge soviel Holz genutzt wie nie zuvor. Damals sind die Waldbesitzer der Industrie entgegengekommen, jetzt erwarten sie Solidarität von der Industrie", stellte Wlodkowski fest.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

AIZ - Agrarisches Informationszentrum, Pressedienst
Tel: 01/533-18-43, pressedienst@aiz.info
http://www.aiz.info
FAX: (01) 535-04-38

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AIZ0001