KOMMENTAR Entscheidung "im Würgegriff VON M. GEISTLER-QUENDLER"

Klagenfurt (OTS) - "Ein Kind in die Welt zu setzen war und ist
eine das eigene Leben übersteigende Verantwortung. Nur: heute ringt sie zumindest vor dem Hintergrund durchschnittlicher österreichischer Verhältnisse betrachtet "jedem eine Entscheidung ab, Männern wie Frauen: ob man in der Lage sein wird, diese Verantwortung wahrzunehmen mit "allen Konsequenzen mehr als "20 Jahre hindurch. Dazu bedarf es eines aktiven Beitrags des Staates zur Betreuung, den Ausbildungschancen und den Lebensumstände dieses neuen Menschen. "Auch politische und parapolitische Kräfte müssen sich entscheiden: Wollen sie das Ja verunmöglichen oder solidarisch sein mit den Eltern und damit auch mit den Zukunftshoffnungen. Kinder zu haben bedeutet derzeit, erpressbar zu sein: Bleiben Frauen in den ersten drei Lebensjahren beim Kind, sind sie jedem Arbeitgeber ausgeliefert, der sie danach noch nimmt. Gelingt es ihnen, mit Oma als ,Backup, beruflich zu überleben, gelten sie als Rabenmütter. Auch dann, wenn sie "ihren Kindern ohne Erwerbsarbeit keine Zukunft bieten können."Und die Handvoll Väter, die den Anspruch erheben, am "Leben ihrer Kinder in den ersten Jahren mitzugestalten, darf danach beruflich nichts mehr wollen. Diese Erpressbarkeit ist keine gute Entscheidungsgrundlage vor allem wenn es um so viel geht."michaela.geistler-quendler@ktz.at"

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