LR Scheuch: Kärnten hat bereits auf die hohe Anzahl von Kindern mit nicht-deutscher Muttersprache reagiert

30 Prozent-Regelung und Integrationsprojekte werden in Kärnten umgesetzt

Klagenfurt (OTS) - Obwohl Kärnten nur 14 Förderlehrer für die Integration von Kindern mit nicht-deutscher Muttersprache vom Bund bekommen hat - Bedarf ist nach wie vor für 70 zusätzliche Lehrer/innen - hat das Land Kärnten zahlreiche Projekte, speziell in den Städten ins Leben gerufen, um Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache besser integrieren zu können.

Die Projekte zielen vor allem darauf ab, ausländische Kinder verstärkt und besser in den Unterricht einzubeziehen und so die Qualität des Unterrichts für alle Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Speziell an Schulstandorten wie St. Ruprecht in Klagenfurt, werden Förder-Maßnahmen vom Land gezielt eingesetzt. Das ist unter anderem die Bereitstellung von zusätzlichen Lehrerstunden für die Integration. "Die Kinder erhalten eine Intensivförderung, die ihnen einen ausgezeichneten Spracherwerb sichert und dadurch so rasch wie möglich an das Unterrichtsgeschehen heranführt", so BZÖ-Bildunglandesrat Uwe Scheuch.

Auch war es eine Forderung des BZÖ, an die zuständigen Magistrate die Schuleinweisung der Kinder so vorzunehmen, dass der Anteil von maximal 30 Prozent an ausländischen Kindern in einer Klasse nicht überschritten wird. "Eine Integration ist nur möglich, wenn die Schülerzahlen in einem ausgewogenen Verhältnis, von deutschsprachigen und Kindern mit nicht-deutscher Muttersprache, sind", erklärt Scheuch weiter.

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