Bures zu Mixa und Laun: "Es geht um geteilte Verantwortung der Eltern und selbstbestimmtes Leben"

Wien (OTS) - Zu der von Deutschland nach Österreich getragenen Diskussion um Kinderbetreuungseinrichtungen und Müttergehalt betonte Frauenministerin Doris Bures am Montag: "Bei dieser Diskussion darf es nicht um Almosen-Verteilung gehen, sondern um die geteilte Verantwortung von Vater und Mutter und um ein selbstbestimmtes Leben. Die Aufgabe der Politik kann hier nicht sein, ein Lebensmodell vorzugeben oder gar aufzuzwingen, sondern die Rahmenbedingungen zu schaffen, die den Frauen und Männern bestmögliche Vereinbarkeit bieten."

Bures werde es als Frauenministerin jedenfalls nicht zulassen, dass Frauen in eine bestimmte Rolle gepresst werden. "Jede Frau soll so leben können, wie sie das möchte. Ein eigenes Einkommen ist oft die Grundlage für Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit." Es gehe daher nicht um Müttergehalt und mahnende Worte von Menschen, die ein bestimmtes Familienbild vor Augen haben, "sondern um Arbeitsplätze mit einem Einkommen von dem man auch leben kann, um qualitativ hochwertige und pädagogisch wertvolle Kinderbetreuungsplätze und um die Förderung von Väterkarenz sowie um die Verbesserung des Kindergeldes." Im 21. Jahrhundert dürfe die Verantwortung für die Kindererziehung jedenfalls nicht mehr automatisch den Frauen zugeordnet werden.

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