SP-Klubobmann Kaiser: "Narzissmus des BZÖ bringt Kärnten nichts!"

Forderung nach lückenloser Aufklärung der Causa "Kärnten-Dorf" - Selbstdarstellung von Dörfler "Tragödie der Eitelkeit"

Klagenfurt (SP-KTN) - "Wir werden als SPÖ-Fraktion alle uns zur Verfügung stehenden Mittel ausnutzen, um Licht in das Spendendunkel des Kärnten-Dorfes in Banda Aceh zu bringen", betonte heute, Montag, der Klubobmann der SPÖ-Kärnten, LAbg. Peter Kaiser, bei einer Pressekonferenz in Klagenfurt. Rund um das "an Hollywood erinnernde leer stehende Kulissendorf" gäbe es eine ganze Reihe offener Fragen, die es zu klären gilt, so Kaiser, der eine umgehende Belegsprüfung forderte, um unter anderem transparent zu machen, "wer, wie oft und vor allem welcher Klasse in die indonesische Region geflogen ist". Es sei wichtig, das durch den Spendenskandal erschütterte Vertrauen der Bevölkerung zurück zu gewinnen, so Kaiser im Hinblick darauf, dass die Kärntner Sozialorganisationen aufgrund dieses gescheiterten Projektes nun sehr um ihre Spenden fürchten.

Eine andere Tragödie, nämlich eine "Tragödie der Eitelkeit", ortete der SP-Klubobmann in dem gestern allen Kärntner Tageszeitungen beiliegenden "Magazin für moderne Mobilität", das auf 32 Seiten lediglich der Bejubelung des Straßenbau- und Verkehrsreferenten Gerhard Döfler sowie seines Referates galt. In die zahlreichen sanierungsbedürftigen Straßen Kärntens wäre das Geld viel besser investiert, kritisierte Kaiser den "Narzissmus des BZÖ", der weder dem Land Kärnten noch dessen Bevölkerung etwas bringe.

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