Lapp: "Gemeinsame Einigung und Vorgehensweise für mehr Barrierefreiheit muss unser Ziel sein"

Wichtiger Vorschlag von Präsidentin Prammer, dass sich alle Parteien einig sein müssen

Wien (SK) - Als äußerst entbehrlich bezeichnete am Montag SPÖ-Behindertensprecherin Christine Lapp die laufende öffentliche Diskussion um den geplanten barrierefreien Parlamentsumbau. Die Tatsache, dass der Plenarsaal barrierefrei umgestaltet werden müsse, sei eigentlich außer Streit zu stellen, da es allen fünf Parlamentsparteien ein großes Anliegen sei, dies umzusetzen. "Vor diesem Hintergrund sei es daher sehr wichtig und richtig, dass Nationalratspräsidentin Prammer nochmals alle Parteien an den runden Tisch bitte, um Ruhe in die Diskussion zu bringen und es zu ermöglichen, dass alle an einem Strang ziehen". ****

Zweifelsohne haben es sich Menschen mit Behinderung nicht verdient, dass ein politischer Kleinkrieg um die barrierefreie Umgestaltung des Plenarsaals entstehe. Lapp appellierte auch an den zweiten Nationalratspräsidenten Spindelegger, das "laute Poltern zu unterlassen" und zurück zu kehren in das Lager der konstruktiven Zusammenarbeit. "Niemandem ist mit dem völlig überzogenen und unrichtigen Argument, es würde sich um ein Projekt der Gigantomanie handeln, gedient. Eine ordentliche barrierefreie Umgestaltung des Plenarsaals für Menschen mit Körper und Sinnesbehinderungen muss unser oberstes gemeinsames Ziel sein", so Lapp abschließend gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. (Schluss) ps/mp

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