Bartenstein: Schweiz ist wichtiger Partner für Österreich

Für EURO 2008 nicht nur Tourismuswerbung sondern auch Standortmarketing geplant

Wien (BMWA - OTS) - Wirtschaftsminister Martin Bartenstein und Staatssekretärin Christine Marek haben heute die Schweizer Wirtschaftsministerin, Bundesrätin Doris Leuthard, zu einem Arbeitsgespräch empfangen. Im Mittelpunkt des Gespräches standen vor allem Fragen im Zusammenhang mit der europäischen Integration der Schweiz, die Wirtschaftspolitik in beiden Ländern, der weitere Ausbau der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen, Angelegenheiten der Weltwirtschaft , WTO-Themen und die EURO 2008.

"Österreich und die Schweiz haben hervorragende Beziehungen, nicht nur wirtschaftlich sondern auch bei der Austragung der EURO 2008", so Bartenstein. Er sei mit Bundesrätin Leuthard übereingekommen dass im Zuge der Austragung der EURO 2008 für beide Seiten nicht nur die Bewerbung als Tourismusland sinnvoll sei, sondern auch konkretes Standort-Marketing betrieben werden solle. Er denke an Standort-Vorteile im Bereich von High-Tech bis hin zu klassischer Industrie. Österreich habe sehr attraktive Rahmenbedingungen zu bieten, insbesondere durch die Senkung der Körperschaftssteuer von 34 auf 25 Prozent.

Erfreut zeigte sich Bartenstein angesichts der guten Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen der beiden Länder. "Die Schweiz ist ein attraktives Ziel für österreichische Firmen. Österreich hat in der Schweiz im Jahr 2005 insgesamt 468 Mio. Euro investiert, die Investitionen der Schweiz in Österreich betrugen im selben Zeitraum 109 Mio. Euro", erklärte der Minister. Weiters hob Bartenstein die Bedeutung Österreichs und Schweiz als jeweils interessante Tourismusdestinationen hervor.

Die Schweiz war 2005 für Österreich der viertwichtigste Handelspartner bei den Ein- und Ausfuhren. Umgekehrt war Österreich für die Schweiz im Jahr 2005 der sechstwichtigste Handelspartner: Die österreichischen Lieferungen in die Schweiz stiegen im Jahr 2005 gegenüber dem Jahr davor um 5,8 % auf 4.272 Mio. Euro. Im Zeitraum Jänner bis November 2006 haben die Exporte im Jahresabstand um 2,6 % auf 4.053 Mio Euro zugenommen. Demgegenüber wuchsen Österreichs Einfuhren im Jahr 2005 um 17,6 % auf 3.214 Mio. Euro. Im Zeitraum Jänner bis November 2006 sind die österreichischen Einfuhren um 7,9 % auf 3.231 Mio. angestiegen (jeweils zum Vergleichszeitraum des Jahres davor).

Die wichtigsten österreichischen Exportprodukte 2005 in die Schweiz waren Bijouterien und Juwelierwaren, Nahrungs- und Genussmittel, Präzisionsinstrumente und Produkte der chemischen Industrie. Zu den wichtigsten österreichischen Importprodukten aus der Schweiz zählten Energieträger, Rohstoffe und Halbfabrikate, Maschinen, Spital- und Praxiseinrichtungen, Schmuck und Juwelierwaren, Arzneiwaren, Unterhaltungselektronik sowie Drucksachen.

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