Oberhauser kritisiert Verunsicherung von PatientInnen und Spitalsangestellten

Wien (SK) - "Das Sperren von Spitalsambulanzen ist mittelfristig nicht umsetzbar, weil eine 24 Stunden-Versorgung durch Haus- und Fachärzte vor allem im ländlichen Bereich überhaupt nicht gegeben ist. Ministerin Kdolsky verunsichert mit ihrem Vorstoß die PatientInnen und Spitalsangestellten", kritisierte SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser die heutigen Aussagen von Gesundheitsministerin Kdolsky im Interview mit den Salzburger Nachrichten. "Zu hoffen ist, dass die aktuellste Aussage von Kdolsky, wonach die Ambulanzen jetzt nicht geschlossen werden, auch Bestand hat und sie nicht wieder auf die Linie von vor ein paar Stunden umschwenkt", so Oberhauser. ****

Die SPÖ-Gesundheitssprecherin machte im Falle des Zusperrens von Spitalsambulanzen auf eine Reihe von Problemen aufmerksam, wie etwa viel zu kurze Öffnungszeiten, lange Terminwartezeiten und die oft schwierige Erreichbarkeit von Fach- und Hausärzten. Es stellt sich auch die Frage, wer im Notfall über eine Behandlung entscheidet. "Die Verringerung von Spitalsambulanzen kann nur ein Zukunftsprojekt sein, ein 'Drüberfahren' über PatientInnen und Spitalsangestellte wird es mit der SPÖ nicht geben", betonte Oberhauser am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. (Schluss) sl

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0005