Uni-Zugang: DARMANN: "Zahlen sprechen klare Sprache"

Darmann für Einführung des BZÖ-Modells des Unischecks

Wien (OTS) - Zum Abschluß der elektronischen Voranmeldung für ein Studium an einer der drei heimischen Medizin-Universitäten meinte heute der BZÖ-Wissenschaftssprecher Abg. Gernot Darmann, daß die aktuelle Quotenregelung zu Recht bestehe. "Diese ersten Zahlen sprechen nun eine klare Sprache. Wissenschaftsminister Hahn kann mit diesen ersten Zahlen schon in Brüssel vorstellig werden", so Darmann.

"Die Studenten aus Deutschland verursachen hohe Zusatzkosten für Österreich, daher müßte Österreich überdies exakt berechnen, wie viel jeder Student dem Staat zusätzlich kostet. Außerdem sollte Österreich nun diese Länderstatistik nach dieser Voranmeldung - 37 Prozent Deutsche -vorlegen. Am höchsten Anteil sei der Anteil deutscher Studienwerber mit 57 Prozent in Innsbruck. Damit kann Österreich Brüssel beweisen, daß Medizinstudenten aus Deutschland im Vergleich zu anderen EU-Ländern unser System über Gebühr belasten. Da der Großteil der deutschen Studenten nach ihrem Studium in ihre Heimat zurückkehren, wird das österreichische Sozialsystem wohl von ihnen ausgenutzt, das erworbene Know how kommt dem österreichischen Steuerzahler nicht zugute", erklärte Darmann.

"Diese Zahlen und Fakten sind nun Argumente genug, die der Wissenschaftsminister auch in Brüssel vorlegen kann. Hahn ist nun gefordert, die österreichische Situation und unsere Bedenken glaubhaft zu vertreten. Immerhin geht es um die langfristige Gewährleistung der Ärzteversorgung in Österreich", betonte Darmann.

Darmann forderte in diesem Zusammenhang erneut die Einführung des BZÖ-Modells des Uni-Schecks. "Das Modell sieht vor, daß die Studiengebühren im ersten Semester auf 5000 Euro angehoben werden. Österreichische Studenten erhalten einen Uni-Scheck in der Höhe von 4.621,27 Euro, wodurch der Uni-Beitrag für sie weiterhin unverändert 378,73 Euro beträgt. Damit haben wir eine EU-konforme Lösung, die den Zustrom von deutschen Studenten bremst, den österreichischen Studenten den Studienplatz sichert und den Unis mehr Geld bringt", erklärte Darmann abschließend.

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