"Frau in der Wirtschaft" unterstützt Forderung nach steuerlicher Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten

Zwazl: Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss leistbar sein

Wien (PWK126) - Anlässlich der Neuentfachung der Diskussion um die Kosten von Kinderbetreuung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zeigte sich die Bundesvorsitzende von "Frau in der Wirtschaft", Sonja Zwazl, erfreut über die Aussagen der niederösterreichschen Landesrätin Johanna Mikl-Leitner: "Ich bin sehr glücklich, dass dieses zentrale Zukunftsthema wieder verstärkt in die öffentliche Wahrnehmung gerückt ist. Die steuerliche Begünstigung von Betreuungs- und Haushaltshilfen ist eine langjährige Forderung von "Frau in der Wirtschaft" und ein weit verbreitetes Anliegen. Johanna Mikl-Leitner gibt damit einer steuerlichen Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten weitere Rückendeckung!"

Dass die Absetzbarkeit der Kinderbetreuung nur einigen wenigen Besserverdienerinnen zugute kommt, lässt Zwazl nicht gelten. Laut einer von Frau in der Wirtschaft beauftragten repräsentativen Umfrage durch Market im Frühjahr 2006 sehen 52 % der Bevölkerung die Möglichkeit der steuerlichen Absetzbarkeit als sehr positiv und weitere 36 % als positiv. "88 % der Bevölkerung befürworten die Umsetzung der steuerlichen Absetzbarkeit für Kinderbetreuungskosten", so Zwazl.

Nach dem Betreuungsprämienmodell von "Frau in der Wirtschaft" können 10 Prozent der Aufwendungen für Betreuungs- und Haushaltshilfen mit einer maximalen Deckelung von 783 Euro im Jahr als Prämie auf dem Abgabenkonto gutgeschrieben werden. Die technische Umsetzung ist einfach, die Prämie würde als Erstattung von der Einkommenssteuer vergleichbar mit der Bildungsprämie, der Investitionszuwachsprämie oder der Lehrlingsausbildungsprämie rückvergütet werden. Rund 4.500 Menschen unterstützen bereits jetzt die Umsetzung der Betreuungsprämie unter www.betreuungspraemie.at.

Zwazl fordert zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zusätzliche Betreuungsplätze für Unter-Dreijährige als auch in eine weitere Flexibilisierung der Öffnungszeiten. Gerade für selbständige Frauen und Frauen in Führungspositionen geht es auch um die Kinderbetreuung in Randzeiten. "Die Arbeitszeiten einer Selbständigen etwa im Direktvertrieb oder der Gastronomie lassen sich nicht auf einen "Nine-to-Five"-Job reduzieren. Hier benötigen die Frauen aufgrund ihrer Arbeitszeiten bis spät in die Nacht und auch am Wochenende flexible Hilfestellung durch individuelle Betreuungshilfen", erläutert Zwazl. Leistbar wird diese nur durch die steuerliche Absetzbarkeit. (us)

Info: Die entsprechende Grafik zur Umfrage von "Frau in der Wirtschaft" ist unter wko.at/Presse zu finden bzw. bei anneliese.severin@wko.at anzufordern.

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