Marek und Missethon: "Gute Arbeit" fördern

Auftakt des neuen ÖVP-Formats "ÖVP offensiv. Der Auftakt in die neue Woche"

Wien, 26. Februar 2007 (ÖVP-PK) Das gemeinsame Pressefrühstück von ÖVP-Generalsekretär DI Hannes Missethon und Staatssekretärin Christine Marek zum Thema "Neue Arbeitswelt: Chancen ergreifen -Sicherheit geben" bildete heute, Montag, den Start für das neue Format "ÖVP offensiv. Der Auftakt in die neue Woche". Im Mittelpunkt stand die "Gute Arbeit", ein Punkt des von der ÖVP geschnürten "8-Punkte-Kraftpakets", wie Missethon betont. "Wir sind den Menschen im Wort. Wir geben Vollgas, um unser Ziel Vollbeschäftigung 2010 zu erreichen", sagt der ÖVP-Generalsekretär. ****

"Vollbeschäftigung ist erreicht, wenn ein Dreier vor dem Komma steht", führt Staatssekretärin Marek aus. Die aktuelle Arbeitslosenquote nach EUROSTAT liegt derzeit bei 4,5 Prozent, bei einer Reduktion von 25 Prozent ist das Ziel zu erreichen. "Wir sind auf einem guten Weg, unser Ziel zu erreichen", so Marek.
Allerdings: "Vollbeschäftigung allein ist uns zu wenig. Es geht nicht nur um die Quantität, sondern auch um die Qualität der Arbeitsplätze", betont die Staatssekretärin. Es geht darum, "Gute Arbeit" zu fördern und "Flexicurity" zu schaffen, so Marek. Das bedeutet höchst mögliche Flexibilität mit der höchst möglichen sozialen Absicherung für die Arbeitnehmer/innen.

"Gute Arbeit" zeichnet sich durch faire Löhne, Sicherheit, die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ein ausreichendes Angebot an Arbeitsplätzen und Chancengleichheit aus. Im Regierungsprogramm gebe es eine ganze Reihe von Punkten, die die "Gute Arbeit" fördern, so Marek weiter. Sie verwies auf die Neukodifizierung des Arbeitsrechts, die
Arbeitszeitflexibilisierung, die Qualifizierungsoffensive, die Mitarbeiterbeteiligung, die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Mindestlohn und Mindestsicherung sowie die bessere soziale Absicherung von freien Dienstnehmer/innen und Selbstständigen.

Anlässlich der aktuellen Diskussion zur Facharbeiterregelung wies Marek darauf hin, dass bereits seit Jahren ein "Frühwarnsystem" des AMS besteht, um gemeinsam mit den Sozialpartnern notwendige Weiterbildungsschwerpunkte zu setzen. Außerdem gibt es mit der "Entfernungsbeihilfe" bereits Anreize für Arbeitnehmer/innen, die sich bereit erklären, in anderen Bundesländern zu arbeiten. Zusammenfassend hält Marek fest: "`Gute Arbeit` zahlt sich aus, fördert Wachstum und Beschäftigung, erhöht die Arbeitszufriedenheit und Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber und ist ein Beitrag zu mehr Gerechtigkeit am Arbeitsmarkt."

"Wir haben seit Monaten eine gute und richtige Entwicklung am Arbeitsmarkt. Hier gilt es Kurs halten", so Missethon. Das Thema Mobilität sei wichtig und "daher sollten wir alle fördernden Maßnahmen forcieren und alle hemmenden Maßnahmen weglassen". Zu letzteren zähle etwa die von der SPÖ angedachte Pkw-Maut, die in erster Linie die Pendler trifft. Missethon legt auch den Vorschlag auf den Tisch, alle Segmente auf mobilitäshemmende Strukturen zu überprüfen. "Ich denke da vor allem an staatsnahe und -eigene Betriebe wie beispielsweise die ÖBB", sagt Missethon. "Frei nach Alfred Gusenbauer ist mir ein Eisenbahner, der in Salzburg eine Arbeit hat, lieber, als ein 52-jähriger Eisenbahner in Wien, der in Pension gehen muss", so Missethon abschließend.

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