Grüne NÖ: Nordautobahn steigert Lärm und Feinstaubbelastung

Fasan: "Klimaschutz bleibt wieder einmal auf der Strecke"

St. Pölten (Grüne) - "Niemand, der jetzt den Bau der Nordautobahn bejubelt, kann sich rühmen, positive Klimaschutz-Politik zu machen. Die Nordautobahn wird die CO2 - Bilanz im Weinviertel weiter nachhaltig verschlechtern, sie wird den LKW - Transit ins Weinviertel holen, sie wird keineswegs diese Wirtschaftsentwicklung bringen, die den Menschen heute versprochen wird und sie wird die Lärm- und Feinstaubbelastung massiv steigern", kommentiert der grüne Verkehrssprecher LAbg. Martin Fasan den heutigen Spatenstich für die A 5 - Nordautobahn.

Die Grünen erinnern neuerlich daran, dass man die lokalen Verkehrsbelastungen besser und billiger durch lokale Ortsumfahrungen und das Pendlerproblem durch massive Investitionen in den öffentlichen Verkehr lösen hätte können. "Aber leider bedeutet Verkehrspolitik für Bundeskanzler und Landeshauptmann immer noch Autobahnbau - ein Relikt aus dem vorigen Jahrtausend", ist Fasan über die Rückständigkeit in der (nieder)österreichischen Verkehrspolitik enttäuscht.

"Man wird uns wieder als weltfremd und wirtschafts- und pendlerfeindlich bezeichnen, man wird uns wieder alle möglichen unlauteren Motive unterstellen", sieht Fasan die Reaktionen seines Landtagskollegen Wilfing voraus, "doch all dies ändert nichts am Faktum, dass diese Autobahn einfach schädlich ist. Manche werden dies erst vielleicht erst in 20 Jahren erkennen, aber zumindest soll dann niemand sagen, man hätte es nicht besser gewusst", so Fasan abschließend.

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