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Was Politik und Gesellschaft tun sollten, um Integration zu verbessern oder zu ermöglichen

Wien (OTS) - Ab Montag startet derStandard.at ein eigenes Ressort "Integration", in dem - zusätzlich zur laufenden aktuellen Berichterstattung - eigene Artikel, Hintergründe und Reportagen zu diesem Thema geboten werden. Im Zentrum steht dabei die Situation von MigrantInnen der ersten, zweiten und dritten Generation, Asylsuchenden und Illegalisierten in der österreichischen Gesellschaft. Aber auch die Spielarten "österreichischer Identität" oder rassistische Strukturen in Österreich sollen thematisiert werden.

"Gerade Integration wird, obwohl es eines der brennenden Themen unserer Zeit ist, oft oberflächlich diskutiert - und das meist auch noch auf polemisierende Weise, wodurch Konflikte eher angeheizt als analysiert werden", kritisieren die derStandard.at-Redakteurinnen Heidi Weinhäupl und Maria Sterkl, die das Ressort entwickelt haben und inhaltlich koordinieren.

"Ein Online-Medium bietet den Vorteil, dass wir nicht nur punktuell berichten, sondern über Hintergrundberichte, Analysen oder interessante Interviews auch ein Umfeld schaffen können, in dem die aktuelle Berichterstattung eingebettet ist", erklärt Maria Sterkl. Auch über Links können unterschiedliche Standpunkte leicht integriert werden.

In einem solchen Umfeld wolle man auch Konflikt-Themen wie die Kopftuchdebatte, Scheinehe oder Zwangsheirat thematisieren: "Es geht nicht darum, Konflikte schön zu reden oder zu verschweigen, sondern sie zu diskutieren - aber auf eine Art und Weise, die bestehende Stereotype nicht verstärkt, sondern in Frage stellt", betont Weinhäupl.

Die geplanten Schwerpunkte machen dafür ein weites Feld auf: Über "Fremdenrecht", "Rassismus", "Sport und Integration", Wirtschafts-, Kultur- und Bildungsthemen sowie Erfahrungen mit verschiedenen Integrationsmodellen aus aller Welt soll berichtet werden.

Starten will man zunächst mit drei bis vier Themen pro Woche, "zusätzlich zur laufenden Berichterstattung", so derStandard.at-Chefredakteurin Gerlinde Hinterleitner.

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