Anschober fordert österreichischen Klimagipfel und völlige Neuverhandlung der Klimastrategie

Österreich muss beim entscheidenden EU-Rat am 8., 9.März zum Antreiber für eine Vorreiterrolle Europas beim Klimaschutz sein

Linz (OTS) - "Eine Alarmmeldung der Wissenschaft folgt auf die andere, die Warnungen sind dramatisch. Es ist allerhöchste Zeit, dass endlich auch die österreichische Bundesregierung die Zeichen der Zeit erkennt und statt der bisherigen Sonntagsreden endlich engagierte Maßnahmenpakete verwirklicht. Die völlig verunglückte Klimastrategie muss unter Mitwirkung der Bundesländer und der NGOs grundlegend überarbeitet und verschärft werden. Das Ziel muss sein, dass Österreich das Kyotoziel durch Maßnahmen im Inland schafft, die zusätzlich auch noch Tausende neue Arbeitsplätze schaffen könnten", fordert Oberösterreichs Umweltlandsrat Rudi Anschober. "Bundeskanzler und Vizekanzler müssen Klimaschutz und die dafür unabdingbar notwendige Energiewende endlich zum zentralen Thema ihres Handelns machen, wir brauchen einen Kraftakt aller Beteiligten, um die Kyotoziele doch noch zu schaffen. Daher fordere ich von der Bundesregierung einen Klimagipfel mit den Bundesländern und den NGO, um diesen gesamtösterreichischen Kraftakt auszuverhandeln und zu paktieren", so Anschober weiter, der ein Detailprogramm für eine Energiewende weg vom Öl und hin zur Energieeffizienz und den erneuerbaren Energieträgern, ein neues Ökostromgesetz nach dem Vorbild Deutschlands, eine bundesweite Energieeffizienzkampagne samt Informationsoffensive für die Verbraucher, eine Novellierung von KFZ-Steuer und Gesamtverkehrskonzept und eine Verschärfung der Wohnbauförderungsgesetze der Bundesländer als die notwendigsten Eckpfeiler für eine neue österreichische Klimastrategie bezeichnet. Abschließend fordert der Grün-Landesrat eine Antreiberrolle Österreichs beim für Europas Klimaschutzpolitik entscheidenden EU-Rat am 8. und 9.März: die EU muss ihre Vorreiterrolle verstärken und klare verbindliche Ziele für die Emissionsverringerung und für erneuerbare Energieträger beim EU-Rat festlegen und dabei die vom Europaparlament bereits definierten Ziele übernehmen (minus 30 Prozent der Emissionen an Treibhausgasen bis 2020):"Die Zeit der Sonntagsreden ist vorbei, nach den immer alarmierenderen Prognosen der Wissenschaft muss endlich konkret und konsequent gehandelt werden."

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