BV Reichard: Keine Volksgarage Argentinierstraße

NEIN der Anrainerinnen und Anrainer ist für Bezirk bindend

Wien (OTS) - Wien (VP-Klub) Als einen "wichtigen Ausdruck der Grätzl-Demokratie" bezeichnete die Wiedner Bezirksvorsteherin Susanne Reichard das Ergebnis der Anrainerbefragung zur Volksgarage in der Argentinierstraße. Die Bürgerinnen und Bürger haben sich eindeutig gegen den Bau einer Volksgarage in der Argentinierstraße entschieden. "Für uns war es von Anfang an entscheidend, dass die Bürgerinnen und Bürger das letzte Wort haben" betonte die seit 2001 amtierende Vorsteherin, "weil die Frage einer Anrainergarage am besten von den Menschen vor Ort entschieden werden kann. Jetzt gilt es - wie zugesagt - diese Entscheidung zu akzeptieren und damit das Projekt Volksgarage für den vierten Bezirk ad acta zu legen ."

Unabhängig davon wird es durch den Bau des neuen Hauptbahnhofes zu einem deutlichen Verkehrsdruck auf der oberen Wieden kommen, worauf mit diversen verkehrsberuhigenden Maßnahmen reagiert werden muss. Eines sei aber klar, so Reichard: "Die Stadt Wien darf sich nicht zurücklehnen. Was nach wie vor fehlt, ist ein umfassendes Verkehrskonzept für die obere Wieden, damit das, mit dem neuen Bahnhof zusätzlich zu erwartende verstärkte Verkehrsaufkommen unseren Bezirk nicht überlastet. In dieser Frage gilt es weiterhin, die Rathausregierung in ihre Verantwortung zu nehmen."

Weiters sieht Reichard höchst notwendige Schritte im Zusammenhang mit der Verkehrssituation auf der Wieden im allgemeinen. Vordringlich seien hier vor allem Maßnahmen, die für Fußgänger, Radfahrer und den öffentlichen Verkehr mehr Raum schaffen würden. Auch in Sachen Parkraum seien Weiterentwicklungen wie die jetzt endlich konkret diskutierte zeitliche Ausdehnung der Kurzparkzonen auf 22.00 Uhr wichtig. Zugleich dürfe damit die BürgerInnen finanziell nicht noch stärker belastet werden. "Eine Gebührenerhöhung beim Parkpickerl ist definitiv abzulehnen", so Reichard abschließend.

Das Ergebnis der Bürgerbefragung im Detail:
Verschickt wurden 6.135 Stimmzettel
Davon retour gekommen: 2.496 (40,55%)
Ungültig: 8
NEIN: 1.888 (75,9%)
JA: 600 (21,1%)

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