Graf: "Chefintervenieur" rastet offensichtlich aus

Ausschuss behält sich vor, Causa Westenthaler an die Staatsanwaltschaft abzutreten

Wien (OTS) - "Westenthaler geriert sich zum Feind Nummer Eins des Parlamentarismus, wenn er die Untersuchungsausschüsse als Faschingssitzung und Faschingsgilde bezeichnet", so der FPÖ-NAbg. Dr. Martin Graf in Bezug auf die aktuellen Rundumschläge Westenthalers. "Westenthaler schlägt infolge eigener Unzulänglichkeiten nur mehr wild um sich. Sein politischer Wortschatz besteht aus Anpöbeln, Klagen und Anzeigen", führt Graf weiter aus und unterstreicht, dass er Angriffe gegen seine Person genau so wenig ernst nehmen würde, wie die Bevölkerung Westenthaler bei den Wahlen 2006 ernst genommen hätte.

"Wie sich die versammelte Presse gestern bei seinem Auftritt als Zeuge im Banken-Untersuchungsausschuss überzeugen konnte, gab der bei der Wahl 2006 gescheiterte Politiker einen weiteren Beweis seiner Rüpelhaftigkeit ab", Methode des "Chefintervenieurs" wäre die des "Haltet den Dieb", wird Westenthalers Verhalten und Auftreten vom FPÖ-Ausschussvorsitzenden beschrieben.

Westenthaler würde alle Regeln brechen und damit in die Offensive gehen. Es gäbe nun einmal Regeln und jeder hätte sich daran zu halten. Als einzige "Farce" in den Ausschüssen stelle sich das BZÖ selbst dar. Es würden keine konstruktiven Beiträge geliefert, sondern gegenteilig versucht, "Sand ins Getriebe zu streuen", so Graf. Man hätte sich im U-Ausschuss bereits darauf verständigt, dass die Widersprüchlichkeiten Westenthalers am Montag in der Fraktionsführersitzung behandelt werden. Der Ausschuss würde sich vorbehalten, die Causa Westenthaler an die Staatsanwaltschaft abzutreten.

"So langsam wird Westenthaler augenscheinlich ein "Klotz am Bein" für das BZÖ. Es bleibt abzuwarten, wie lange sich Haider einen Westenthaler noch halten wird. Seine Tage scheinen bereits gezählt zu sein", schließt Graf.

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