Maresch zu Lobauautobahn: Grüne Position wurde durch TU-Studie auf ganzer Linie bestätigt

Grüne Wien: Runder Tisch sollte von Stadt Wien zu Neuanfang genutzt werden

Wien (OTS) - "Unsere Position wurde auf der ganzen Linie bestätigt", kommentiert Rüdiger Maresch, Umweltsprecher der Grünen Wien, die heute veröffentlichte Studie des Verkehrsplaners Prof. Knoflacher zum Thema Lobau-Autobahntunnel und dem Ring um Wien. Anstatt viele Milliarden Euro für den Lobautunnel in der Erde zu vergraben hat er berechnet, welche Effekte durch verkehrspolitisch sinnvolle Maßnahmen mit diesem Geld zu erreichen sind.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass der Lobautunnel in vielerlei Hinsicht schlecht ist. Er ist verkehrspolitisch unsinnig, klima- und gesundheitspolitisch schädlich, beschäftigungspolitisch nur gering wirksam und auch wirtschaftspolitisch negativ, weil er die Nahversorgung in Wien schädigen wird. Alle diese Argumente wurden in der Vergangenheit auch von uns immer wieder vorgebracht. "Sogar der ÖAMTC spricht sich nun gegen das vorliegende Projekt aus", zeigt sich Maresch hocherfreut über die aktuellen Aussagen des ÖAMTC-Vertreters.

Nächste Woche beginnt der Runde Tisch der Bürgerinitiativen und den Vertretern von Wien, Niederösterreich und dem Bund über die Verkehrspolitik in der Ostregion. "Die Stadt Wien sollte diese Gelegenheit für einen Neuanfang für eine vernünftige Infrastrukturpolitik in der Ostregion nützen. Ich hoffe sehr, dass die Meinung führender Verkehrsplaner und der größten österreichischen Autofahrerorganisation den zuständigen PolitikerInnen endlich die Augen öffnet und sie sich von dem Projekt verabschieden, welches nur der Autobahnbauindustrie etwas bringt", appelliert Maresch abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat
Erik Helleis
Tel.: (++43-1) 4000 - 81766
Mobil: 0664 52 16 831
mailto: erik.helleis@gruene.at
http://wien.gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR0003