SPÖ-Arbeitsklausur (2): Schmied: Schon ab Schuljahr 2007/08 1.500 LehrerInnen mehr

Faymann: Infrastrukturoffensive sichert 100.000 Arbeitsplätze und schafft 10.000 neue

Wien (SK) - "Diese Regierung baut auf, was in den vergangenen
sieben Jahren abgebaut wurde", erklärte Bildungsministerin Claudia Schmied am Donnerstag im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz bei der SPÖ-Arbeitsklausur. In einem Pilotprojekt werden schon ab Schuljahr 2007/08 1.500 zusätzliche LehrerInnen dafür sorgen, dass die Richtzahl 25 bei der Klassenschülerhöchstzahl erreicht wird. "Wir sichern die Beschäftigung; das schafft die Voraussetzung für weitere Beschäftigung", betonte Infrastrukturminister Werner Faymann zur Investitionsoffensive in seinem Ressort. Zehn Milliarden Euro bis 2010, die in Schiene und Straße investiert werden, sichern 100.000 Arbeitsplätze und schaffen zumindest 10.000 zusätzliche. ****

Es gelte gute Arbeitsplätze zu schaffen, hier gehe es um Qualifikation, denn daran seien auch bessere Einkommen und Nachfrage gekoppelt, betonte Schmied die Wichtigkeit von Bildung für Wachstum und Beschäftigung. "Österreich braucht eine nachhaltige Innovationsoffensive im Bildungsbereich." Die neuen Investitionen seien vor allem Investitionen in die Menschen. "Wir investieren in Menschen, die mit ihrem Einsatz für die Qualität im Bildungssystem sorgen", so Schmied zur Offensive im Bildungsbereich, die unter dem Motto "Mehr Zuwendung für die SchülerInnen" stattfinde.

Die Berufsschulen seien aus der Senkung der Klassenschülerhöchstzahl bewusst ausgenommen. Man kenne hier die Probleme des hohen Drop-Outs und man werde sich den Polytechnischen Lehrgang ganz genau anschauen, weil das ein besonders wichtiges Jahr ist, so Schmied.

"Wer Arbeitsplätze schaffen will, muss auch Beschäftigung sichern", erklärte Faymann. Genau dies geschehe durch die Investitionen im klassischen Infrastrukturbereich. Durch die Erhöhung der Quote für Forschung und Entwicklung auf drei Prozent werde dieser Bereich im Jahr 2010 einen Wert von neun Milliarden Euro darstellen. "Ein Drittel wird hier von der öffentlichen Hand kommen, zwei Drittel von der Wirtschaft", führte Faymann aus. Deshalb sei es hier wichtig, die Maßnahmen zu evaluieren. "Es geht um eine enge Zusammenarbeit, die natürlich den Schwerpunkt auch auf die praktischen Anwendungen legt", so Faymann. Denn nur so könne es gelingen, die Industrie und auch die kleinen und mittleren Unternehmungen einzubinden, betonte Faymann abschließend. (Schluss) js

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