Kurt Scheuch: Landesrat Rohr auf Seite der Stromlobbyisten

Reinhart Rohr verrät Oberkärntner Bevölkerung, um roten Parteifreunden bei der Austrian Hydro Power zu helfen

Klagenfurt (OTS) - "Es ist skandalös, wie Landesrat Rohr die Interessen der Oberkärntner Bevölkerung verkauft. Mit seinem Verhalten verhindert er, dass die Talschaftsverträge für das Mölltal endlich unter Dach und Fach gebracht und konstruktive Lösungsvorschläge für die Anrainer gefunden werden", erklärt BZÖ-Klubobmann Ing. Kurt Scheuch.

Seit Jahren weigere sich nämlich die Austrian Hydro Power (AHP), den betroffenen Gemeinden die in Aussicht gestellten finanziellen Abgeltungen zukommen zu lassen. Außerdem habe die AHP bereits in mehreren Stellungnahmen betont, dass sie sich lediglich den Aktionären gegenüber verpflichte fühle. "Umso verwerflicher ist es, dass sich Rohr als Gemeindereferent gegen ein Ergebnis im Sinne der Mölltaler Gemeinden wendet und stattdessen mit der Stromlobby liebäugelt", so Scheuch. Für ihn ist es klar, dass weitere Genehmigungen zur Lösung des Gletscherschliffproblems nur im Zusammenhang mit Talschaftverträgen erteilt werden dürften. Die Austrian Hydro Power fordert er auf, sich nicht länger einer Entscheidung zu verschließen.

Für Scheuch zeige sich im Rahmen dieser Diskussion einmal mehr, dass für Landesrat Rohr Parteiinteressen vor dem Wohl der Oberkärntner Bevölkerung stehen. Scheuch: "Um AHP-Chef Herbert Schröfelbauer, der ein roter Parteifreund von Rohr ist, einen Gefallen zu tun, vergisst er komplett auf die Wünsche der Mölltaler." Denn gerade Schröfelbauer blockiere schon seit langem eine Talschaftslösung. "Ich bin entsetzt, dass Rohr jegliches Pflichtbewusstsein gegenüber der Oberkärntner Bevölkerung vermissen lässt und noch dazu glaubt, die Leute für dumm verkaufen zu können. Rohr wird sich bald entscheiden müssen, auf welcher Seite er steht: auf jener einer profitgierigen Stromlobby oder auf der der Kärntner Bevölkerung ", so Scheuch abschließend.

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