FP-Lasar: Aufklärungskampagnen zum "Komatrinken" sind zu wenig

Maßnahmen gegen "Kampftrinken" in Lokalen setzen!

Wien, 21.02.2007 (fpd) - Als eine erfreuliche Maßnahme bezeichnet heute der Wiener FPÖ-Gesundheitssprecher LAbg. David Lasar, die Absicht von Familienministerin Kdolsky, härter gegen den Alkoholmissbrauch von Jugendlichen vorzugehen. Allerdings werden Aufklärungskampagnen zum Thema "Komatrinken" zu wenig sein.

Er fordert Maßnahmen gegen das von einigen Gastwirtschaftsbetrieben geförderte Kampftrinken, wo Kinder und Jugendliche um eine Pauschale von 10 Euro bis zur Bewusstlosigkeit "bechern" können. Experten betonen immer wieder, dass Alkoholkonsum in frühen Jahren die Chance einer Abhängigkeit erhöht, erklärt Lasar.

Gerade bei Großpartys für Jugendliche landen bewusstlose "Kampftrinker" im Krankenhaus. Derartige Veranstaltungen sind oft ein Wettbewerb, wer denn am meisten "verträgt" und die Gastronomiebetriebe machen damit hohe Umsätze. Wenn Betriebe etwa rund um den Rudolfsplatz Alko-Mischgetränke um 2 Euro und weniger anbieten, bei einem alkoholfreien Getränk aber bis zu 4 Euro verlangen, sind Alkoholexzesse wenig überraschend, so Lasar.

Wenn Geldstrafen bei diesen Lokalbetreibern offensichtlich keinen Erfolg zeigen, muss die Behörde notfalls eben andere Strafen wie etwa in Sachen Sperrstunde in Erwägung ziehen. Diese würden mit Sicherheit zum Nachdenken bewegen und fruchten, so Lasar abschließend. (Schluss) paw

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