• 20.02.2007, 10:59:59
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Sportstaatssekretär Reinhold Lopatka beim "SBC": Wettbewerb ist Bewegung

Podiumsdiskussion "Wettbewerb in Wirtschaft und Sport - im Spannungsfeld zwischen Wettstreit und Fairness im Vorfeld der EURO 08"

Wien, 20. Februar 2007 (OTS) - "Die positive Energie, die durch
Wettbewerb ausgelöst wird, ist nicht nur im Sport von zentraler
Bedeutung, sondern auch in der Wirtschaft. Sport und Wirtschaft
brauchen und bedingen einander", so Sportstaatssekretär Dr. Reinhold
Lopatka, geschäftsführender Präsident der Österreichischen
Sporthilfe, am Abend beim "Sports & Business Circle" der Sporthilfe
im Wiener Hotel Marriott. 474 Tage vor der EURO 200 drehte sich alles
um das Thema "Wettbewerb in Wirtschaft und Sport - im Spannungsfeld
zwischen Wettstreit und Fairness im Vorfeld der EURO 08". "Wettbewerb
ist etwas zutiefst Positives. Wettbewerb ist Bewegung und damit Basis
für Leistungsansporn und Innovation. Die EURO 2008 verlangt von der
Politik vollen Einsatz, um bestmögliche Rahmenbedingungen und
sichere Spiele zu gewährleisten." ****

Die Öffentliche Hand allein könne den Sport nicht finanzieren, "dazu
braucht es im Leistungssport die Wirtschaft, die Sponsoren", so der
Sportstaatssekretär, der auch auf die Dimensionen der
wirtschaftlichen Bedeutung des Sports verwies: "Wie eng Sport und
Wirtschaftsverknüpft sind, zeigt die Tatsache, dass 7 Prozent
des BIP durch den Sport erwirtschaftet werden und dadurch 10 Prozent
der Arbeitsplätze gesichert sind." Wo Wettbewerb das Leitprinzip sei,
brauche es aber Fairness, führte Lopatka weiter aus. "Aufgabe der
Politik ist es, für Sport und Wirtschaft faire Spielregeln zu
setzen." Denn Fairness und Chancengleichheit seien Vorraussetzung für
funktionierenden Wettbewerb.

Sowohl im Profit- wie im Non-Profit-Bereich sei Wettbewerb daher
zutiefst positiv. "Auch innerhalb der Sportorganisationen (ASKÖ,
ASVÖ, UNION), die in Österreich sehr gut organisiert sind, herrscht
ein positiver Wettbewerb." Wenn Leistung aber mit unlauteren Mitteln,
durch Doping erreicht würde, könne es kein Augenzwinkern geben. Das
ist unfair und zutiefst unsportlich, wenn jemand so
Erfolg erreichen möchte." Abschließend betonte Lopatka zur "Chance"
EURO 2008: "Unmögliches denken, um das Mögliche zu schaffen - das
muss unser Ansporn sein. Wer hätte vor den Europameisterschaften
seinerzeit auf Dänemark oder Griechenland gesetzt? Jetzt gilt es
Leidenschaft und Euphorie für das größte Sportereignis in der
Geschichte Österreichs zu erzeugen, damit die EURO 2008 für
die Wirtschaft und für die ÖFB-Nationalmannschaft zum Erfolg wird."

Rückfragehinweis:

Roland Achatz
   Staatssekretariat für Sport
   Tel.: ++43 1 53 115 4036
   Fax: ++43 1 53 115 4065
   Handy:  +43/664/6106308
   E-Mail: [email protected]

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