Dr. Christian Steyrer neuer IAF-Geschäftsführer

Wien (BMWA - OTS) - Dr. Christian Steyrer hat mit heutigem Tag
seine Tätigkeit als neuer Geschäftsführer der IAF-Service GmbH (Insolvenzausgleichsfonds) aufgenommen. Er wird die Geschäfte der IAF-Service GmbH gemeinsam mit seinem Geschäftsführerkollegen Mag. Wolfgang Pfabigan führen. Dr. Christian Steyrer ist für fünf Jahre bestellt.

Dr. Steyrer ist Geburtsjahrgang 1973 und absolvierte nach seinem Jus-Studium das Gerichtsjahr beim Bezirks- und Landesgericht Wiener Neustadt.

Seine berufliche Laufbahn begann im Juni 2000 bei der Wirtschaftskammer Niederösterreich. Vorerst war er als stellvertretender Bezirksstellenleiter in Wiener Neustadt tätig und deckte dort vor allem arbeitsrechtliche Belange ab. Dabei vertrat er auch Firmen in arbeits- und sozialrechtlichen Prozessen vor Gericht. Im Juli 2001 wechselte er in die Zentrale nach Wien in die sozialpolitische Abteilung der Wirtschaftskammer Niederösterreich.

Im April 2003 wurde er von Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein in sein Kabinett geholt und war dort bis Jänner 2007 für die Bereiche Arbeits- und Sozialrecht verantwortlich. Vom Juli 2006 bis zu seinem Ausscheiden aus dem Ministerbüro vertrat es das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit im Verwaltungsrat des Arbeitsmarktservice.

Dr. Christian Steyrer wird als neuer Geschäftsführer u.a. die Personalbelange verantworten und mit seinem Co-Geschäftsführer Mag. Wolfgang Pfabigan die IAF-Service GmbH nach außen vertreten.

Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind für Dr. Steyrer, die Auszahlungsdauer für Arbeitnehmer weiter zu verkürzen und innerhalb der Gesellschaft die Arbeitsabläufe .zu optimieren. Ein besonderes Anliegen ist ihm auch die rasche Einrichtung einer serviceorientierten Homepage .

Informationen zur IAF-Service-GmbH

Die IAF-Service GmbH wurde als ausgegliedertes Unternehmen (zu 100% im Eigentum des Bundes) am 1.8.2001 durch Bundesgesetz zur Besorgung der bis dahin von den Bundessozialämtern wahrgenommenen Aufgaben auf dem Gebiet der Insolvenz-Entgeltsicherung und zur Betriebsführung und Besorgung aller Geschäfte des Insolvenz-Ausfallgeld-Fonds (IAF) errichtet.

Den IAF gibt es seit 1974. Er hat als Fonds eigene Rechtspersönlichkeit und wird von der Wirtschaft durch einen Zuschlag zum Arbeitslosenversicherungs-Beitrag finanziert. 2005 wurden etwa 437 Mio. EUR an IESG-Beiträgen von Dienstgebern aufgebracht.

Mit diesen Mitteln werden im wesentlichen die Auszahlungen an die von Insolvenz betroffenen Dienstnehmer sowie die Dienstnehmerbeiträge an SV-Träger und die Abfertigungszahlungen an die Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungskasse finanziert. Ein Teil der an Arbeitnehmer ausbezahlten Mittel wird wieder aus dem Vermögen der "Insolvenzbetriebe" dem Fonds zurückbezahlt.

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