Bundesjugendvertretung: Zivildienst endlich verkürzen!

Zivildiener müssen den Präsenzdienern gleichgestellt werden

Wien (OTS) - Unverständnis zeigt Ludwig Dvorak, Vorsitzender der Bundesjugendvertretung (BJV), angesichts des fehlenden Willens der Bundesregierung, den Zivildienst auf sechs Monate zu verkürzen:
"Leider fand sich bereits im Regierungsprogramm kein Anzeichen für ernsthaftes Engagement der Bundesregierung für die Zivildiener." Das sei aber gerade deshalb nötig, weil die frühere Bundesregierung die Interessen der Zivildiener sträflich vernachlässigt hat. Die durch die Gesetzesnovellen nach 2000 losgetretene Verpflegungsgeldmisere ist für Zivildiener noch immer nicht befriedigend gelöst, der Zivildienst dauert auch nach der Zivildienstreformkommission 50 Prozent länger als der Wehrdienst.

"Die heutige Ankündigung von Verteidigungsminister Norbert Darabos, den Zivildienst bei einer Dauer von neun Monaten zu belassen, hat unsere Befürchtungen bestätigt, dass keine Gleichstellung des Zivildienstes mit dem Präsenzdienst geplant ist. Die Interessen der Hilfsorganisationen dürfen nicht auf Kosten der österreichischen Jugend befriedigt werden", betont Dvorak. Deshalb erneuert die BJV ihre Forderung an die gesamte Bundesregierung, Zivildiener schleunigst den Präsenzdienern gleichzustellen. Das bedeutet einerseits, die Dienstdauer auf sechs Monate zu verkürzen, andererseits die längst fällige durchgängige Anhebung des Verpflegungsgeldes auf 13,60 Euro pro Tag!

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