Kickl: Pensionen: Schwerarbeiter in Österreich erneut nicht berücksichtigt

FPÖ-Sozialsprecher: Reparatur durch Sozialminister Buchinger gerade in diesem Bereich dringend notwendig

Wien (OTS) - "Die Verbesserungen bei der sogenannten 'Hacklerregelung', wie etwa die Verlängerung des abschlagsfreien Pensionsantritts bis 2010 oder geringfügig adaptierte Zugangsvoraussetzungen, sind zwar zu begrüßen, aber leider ist parallel dazu die Schwerarbeiterregelung insgesamt in der Substanz noch immer völlig falsch", erklärte heute FPÖ-Arbeits- und Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl zum Entwurf des Sozialrechts-Änderungsgesetz 2007. Die derzeitige Schwerarbeiterregelung gehe nämlich völlig am Ziel vorbei. In der vorliegenden Form betreffe sie nämlich nur eine Handvoll Österreicherinnen und Österreicher, gab Kickl zu bedenken.

Derzeit sei ja vorgesehen, Schwerarbeit nur dann zu berücksichtigen, wenn sie in den letzten 20 Berufsjahren für eine Dauer von zumindest 10 Jahren geleistet wurde. Nur in diesem Fall könne man nämlich künftig mit 60 in Pension gehen. Arbeitnehmer, die etwa in jüngeren Jahren dabei ihre Gesundheit ruiniert hätten, aber nicht in die derzeit gültige Regelung fielen, würden so um ihr Geld umfallen, kritisierte der FPÖ-Arbeits- und Sozialsprecher.

"Schwerarbeit muss im Rahmen des Pensionssystems endlich unabhängig davon anerkannt werden, in welcher Phase des Berufslebens sie geleistet wurde. Ich fordere daher SPÖ-Sozialminister Buchinger auf, die derzeit noch nicht davon profitierenden Schwerarbeiter in unserem Land endlich auch einmal zu berücksichtigen. Das wäre einmal ein entscheidendes Einfließen einer sozialen Komponente in einen Gesetzesentwurf", betonte Kickl abschließend.

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