FP-Matiasek: Die Schwächsten in unserer Gesellschaft müssen wirksam geschützt werden

Deutliche Verschärfung der Gesetzeslage notwendig

Wien, 15-02-2007 (fpd) - Die jüngst kolportierten Meldungen über den sexuellen Missbrauch an Kindern in Österreich und das internationale Geschäft mit der Kinderpornographie zeigen wieder einmal auf, wie wichtig eine deutliche Verschärfung der Gesetzeslage in diesem Bereich ist. Kaum ein Tag vergeht, an dem sich die Zeitungen nicht mit neuen Horrormeldungen über Kindesmissbrauch beschäftigen. Die Interessen der Kinder in unserer Gesellschaft müssen streng geschützt werden, so die stellvertretende Landesparteiobfrau der FPÖ-Wien, LAbg. GR Veronika Matiasek.

Bei Menschen, die sich auf abscheulichste Weise an unseren Kindern vergehen, darf es kein mildes Urteil geben - wie es beispielsweise vor kurzem bei einem Tennislehrer - der Kindesmissbrauch begangen hat - der Fall war, kritisierte Matiasek in Bezugnahme auf einen kürzlich veröffentlichten Medienbericht. Für schwere Delikte von Kindesmissbrauch und im Wiederholungsfall - rund 70 Prozent der Kinderschänder sind Wiederholungstäter - fordern die Freiheitlichen lebenslange Haftstrafen. "Wer sich an Kinderseelen vergreift, darf kein Recht auf Humanität haben", so Matiasek.

Die erlittenen seelischen Wunden und Kränkungen nach einem sexuellen Missbrauch bedeuten immer lebenslanges Leid für die Opfer. Die Gesellschaft sei daher gefordert, Grauzonen aufzuhellen und mehr Interesse am Wohl unserer Kinder an den Tag zu legen. Eine drastische Verschärfung des Strafausmaßes sowie ein unbedingter Freiheitsentzug sind die einzige Möglichkeit, die Schwächsten in unserer Gesellschaft zu schützen. "Setzen wir gemeinsam ein unmissverständliches Zeichen als Signal der Nichtakzeptanz", so Matiasek abschließend. (Schluss) paw

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