Leitl: In Österreich regiert die Vernunft, nicht die Emotion

Traditioneller Empfang der WKÖ für die Handelsräte der ausländischen Botschaften - Leitl: Globalisierung wichtig für weltweite Friedenssicherung

Wien (PWK099) - "In Österreich regiert die Vernunft, nicht die Emotion - das ist ein Ergebnis der gut funktionierenden Sozialpartnerschaft, um die uns viele andere Länder beneiden", betonte WKÖ-Präsident Christoph Leitl anlässlich des traditionellen Empfangs der Wirtschaftskammer für die Handelsräte der ausländischen Botschaften. Leitl, die stellvertretende Leiterin der Außenwirtschaft Österreich (AWO) Gudrun Hager und der Präsident des 1972 gegründeten "Clubs für Handelsräte" Ron Willis empfingen rund 100 Handelsräte in der Wirtschaftskammer Österreich.

Leitl wies in seiner Begrüßungsrede auf die gute wirtschaftliche Performance Österreichs hin - mit einer nicht nur fast ausgeglichenen Handels-, sondern einer mittlerweile hoch positiven Dienstleistungsbilanz -, die vor allem von der hervorragenden Entwicklung der Exportwirtschaft getragen wird: "Wir sind Export-Europameister, haben vergangenes Jahr bei den Warenexporten die 100 Milliarden-Euro-Schallmauer durchbrochen und der Export trägt mittlerweile 60% zum österreichischen BIP bei - das heißt, wir verdienen bereits 60 von 100 Euro im Ausland." Umgekehrt biete Österreich für ausländische Unternehmen ein sicheres solides Umfeld und die ideale Basis für Geschäfte mit Mittel- und Osteuropa. "Wir sind einer der wichtigsten Investoren in Osteuropa, haben in allen Ländern hervorragende Kontakte, die sich auch ausländische Unternehmen zu Nutze machen können", so Leitl. In diesem Zusammenhang sei auf das "weltumspannende Netzwerk der Außenwirtschaft Österreich (AWO) mit 107 Stützpunkten auf allen Kontinenten hingewiesen", ergänzte Hager. Damit stellt Österreich nach den USA die größte Außenhandelsförderorganisation weltweit.

Abschließend betonte Leitl, dass die Globalisierung als Chance gesehen werden müsse, denn "die Globalisierung ist auch ein wichtiger Teil der Friedenssicherung weltweit. Menschen, die miteinander wirtschaften, lernen einander kennen und achten, denn sie haben auch gemeinsam etwas zu verlieren. Frieden ist am besten durch wirtschaftliche Kontakte zu sichern." (BS)

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