Ettl: Wirtschaftspolitischer Aufschwung muss Arbeitnehmern zu Gute kommen

Zahl der Arbeitslosen sinkt, Armut steigt: sozialen Zusammenhalt stärken!

Wien (SK) - "Das letzte Jahr hat einen deutlichen Wirtschaftsaufschwung in der EU mit sich gebracht. Diese positive Entwicklung darf aber nicht nur den Konzernen, sondern muss in erster Linie den Arbeitnehmern, die diesen Erfolg ermöglicht haben, zu Gute kommen. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass die verbesserten Daten auch langfristig abgesichert werden können", meinte der SPÖ-Europaabgeordnete Harald Ettl anlässlich der heutigen Aussprache zu den Grundzügen der Wirtschaftspolitik in der EU und den Leitlinien für beschäftigungspolitische Maßnahmen im Plenum des Europäischen Parlaments. ****

"Trotz der positiven wirtschaftlichen Entwicklung, die im letzten Jahr ein Wirtschaftswachstum von 2,8 Prozent in der EU mit sich gebracht hat und einem Rückgang der europaweiten Arbeitslosigkeit auf acht Prozent, zeigen die Statistiken, dass die Armut in Europa wieder gestiegen ist. Rund 80 Millionen Menschen in der EU verfügen über ein Einkommen, das weniger als 60 Prozent des jeweiligen Landesmittels ausmachen. Hier muss es verstärkte Anstrengungen geben, um den sozialen Zusammenhalt zu verbessern", fordert Ettl.

Als bezeichnend sieht es Ettl an, dass die Staaten am erfolgreichsten sind, die besonders stark in die Bereiche Verkehr, Innovationstechnologie, Forschung und Entwicklung, sowie in Innovation, Bildung, lebenslanges Lernen und die Errichtung von Kinderbetreuungseinrichtungen investieren. "Das zeigt den Weg in eine erfolgreiche Zukunft, die einen lang anhaltenden Erfolg verspricht", ist der SPÖ-Europaabgeordnete überzeugt.

"Es bedarf noch großer Anstrengungen, um Ziele, wie jedem Schul-und Hochschulabgänger einen Arbeitsplatz oder einen Fortbildungsplatz zu garantieren, einhalten zu können. Denn es geht nicht einzig darum, die Zahl der Arbeitsplätze zu erhöhen, sondern auch die Qualität zu heben", betont Ettl abschließend. (Schluss) ps/mp

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